Abschied aus Ried: KSC lässt sich von Trainer Senft überzeugen

Abschied aus Ried: KSC lässt sich von Trainer Senft überzeugen

Top-Kandidat auf Eichner-Nachfolge 

Abschied aus Ried: KSC lässt sich von Trainer Senft überzeugen

©IMAGO

Der Karlsruher SC hat den Nachfolger für Trainer Christian Eichner womöglich in Österreich gefunden. Übereinstimmenden Berichten zufolge steht Maximilian Senft von der SV Ried in den Startlöchern für ein Engagement am Wildpark in der 2. Bundesliga.

Am Mittwoch berichteten zunächst die „Oberösterreichischen Nachrichten“ vom Abschied des erst 36 Jahre alten Übungsleiters. Der Coach habe dies der Mannschaft des Aufsteigers schon am Mittwoch nach dem erfolgreichen Playoff-Spiel gegen den Wolfsberger AC (2:1) mitgeteilt. Informationen über ein Interesse des KSC bestätigte später „Sky Sport Austria“. Dem TV-Sender zufolge laufen konkrete Gespräche. Senft habe die Karlsruher Verantwortlichen von allen Kandidaten am meisten überzeugt.

In Karlsruhe steht erstmals seit sechs Jahren wieder ein Trainerwechsel an. Eichner hatte das Team im Februar 2020 von Alois Schwartz übernommen und schaffte am letzten Spieltag 2019/20 mit dem damaligen Aufsteiger den direkten Klassenerhalt. Viermal beendeten die Badener seitdem eine Saison in der oberen Tabellenhälfte der 2. Bundesliga. In der abgelaufenen Saison, in der Spannungen zwischen Eichner und der Klubführung offenbart wurden, kam der KSC unter dem gebürtigen Sinsheimer nicht über Platz zehn hinaus. „Über die Zeit ist der Eindruck gereift und hat sich immer weiter verfestigt, dass wir nach sechseinhalb Jahren gemeinsamer Arbeit einen Punkt in der Entwicklung erreicht haben, an dem wir für die Zukunft neue Impulse setzen wollen“, hatte Sportchef Mario Eggimann im April die nahende Trennung erklärt (alle KSC-Trainer in der Übersicht).

Senft hatte Ried im letzten Jahr zurück in die Bundesliga geführt. Auch den vorherigen Abstieg 2023 hatte der junge Trainer miterlebt, nachdem er das Team allerdings erst 13 Spieltage vor Ende als Tabellenschlusslicht übernommen hatte. Insgesamt verantwortete der gebürtige Wiener 115 Pflichtspiele der Wikinger. Die aktuelle Saison beendete Ried als Erster der Qualifikationsrunde und tritt nach dem Playoff-Sieg gegen den Wolfsberger AC nun gegen Rapid Wien im Kampf um einen Platz in der zweiten Qualifikations-Runde der Conference League an.

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