Afrika-Cup: Marokko will Senegal vor Gericht bringen
Nach dem umstrittenen Finale beim Afrika-Cup kündigt Marokko rechtliche Schritte gegen Senegal an. Im Mittelpunkt stehen Vorfälle rund um die Handtücher des gegnerischen Torhüters.
Im Nachgang zum Afrika-Cup-Finale zwischen Marokko und Senegal zeichnet sich ein Rechtsstreit ab. Der marokkanische Verband kündigte an, rechtliche Maßnahmen gegen sein senegalesisches Pendant einzuleiten. Hintergrund sind Zwischenfälle während des Spiels, bei denen es zu Rangeleien um die Handtücher des senegalesischen Torhüters kam.
Die Vorfälle hatten für erhebliche Spannungen während der Partie gesorgt. Mehrere Personen, darunter auch Spieler wie Achraf Hakimi, waren in Konfrontationen mit dem Torwart verwickelt. Der senegalesische Trainer reagierte mit einer Schimpftirade und verließ teilweise den Trainersitz.
Neben den Spielfeld-Vorfällen gibt es auch Kritik an der Ausrichtung des Turniers. Senegal beklagte sich über die ursprüngliche Hotelzuweisung und Transportbedingungen. Marokko hingegen wirft dem senegalesischen Verband vor, durch die öffentliche Ankündigung der Ankunftsuhrzeit zu Problemen beigetragen zu haben, die andere Teams durch diskretere Planung vermieden hätten.