Afrika-Cup: Senegal im Halbfinale – Bayern-Stürmer Jackson nur auf der Bank

Afrika-Cup: Senegal im Halbfinale – Bayern-Stürmer Jackson nur auf der Bank

Mali besiegt 

Afrika-Cup: Senegal im Halbfinale – Marokko folgt nach Sieg gegen Kamerun

©IMAGO

Dieser Artikel erschien erstmals am 09. Januar um 19:32 Uhr und wurde nach dem zweiten Spiel angepasst.

Auch ohne Bayern-Stürmer Nicolas Jackson ist der Senegal ins Halbfinale des Afrika-Cups eingezogen. Im ersten Viertelfinale des Turniers gewann der Titelträger von 2022 mit 1:0 (1:0) gegen Mali. Das Siegtor im marokkanischen Tanger erzielte Iliman Ndiaye vom englischen Fußball-Erstligisten FC Everton in der 27. Minute. Er profitierte von einem Patzer von Torhüter Djigui Diarra. Einen deutlicheren Erfolg vergab Lamine Camara, der in der Schlussphase am Pfosten scheiterte. Jackson saß über 90 Minuten auf der Bank, der Ex-Münchner Sadio Mané spielte durch.

Wie schon in den beiden vorangegangenen Spielen kassierte Mali auch im Duell mit dem Senegal einen Platzverweis. Kapitän Yves Bissouma sah kurz vor dem Seitenwechsel die Gelb-Rote Karte nach wiederholtem Foulspiel. Zudem musste der frühere Leipziger Amadou Haidara angeschlagen vom Feld (55.). Diese Rückschläge waren nicht zu kompensieren. Im Halbfinale trifft Senegal, das mit einem Kaderwert von 406 Millionen Euro nach Marokko die wertvollste Mannschaft stellt, auf den Gewinner der Partie zwischen Ägypten und der Elfenbeinküste, die am Samstagabend ausgetragen wird.

Marokko folgt Senegal ins Halbfinale

Gastgeber Marokko ist beim Afrika-Cup unter großem Jubel der heimischen Fans ins Halbfinale eingezogen. Gegen Kamerun siegte das Team von Trainer Walid Regragui in Rabat souverän mit 2:0 (1:0). Brahim Díaz von Real Madrid erzielte in der 27. Minute die Führung für den WM-Vierten von 2022. Ismael Saibari machte mit seinem Treffer in der 75. Minute den Sieg perfekt.

Für Díaz war es bereits der fünfte Treffer im fünften Spiel. Nach einem Kopfball von Ayoub El Kaabi lenkte der Real-Angreifer den Ball mit dem Oberschenkel ins Tor. Das Team aus Kamerun mit dem Leverkusener Christian Kofane fand in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel und erarbeite sich kaum Torchancen. Auch in der zweiten Halbzeit waren die Marokkaner um den PSG-Star und Ex-Dortmunder Achraf Hakimi die spielbestimmende Mannschaft. Abde Ezzalzouli (61.) und Saibari (62.) scheiterten noch knapp. Eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie gelang Saibari dann der umjubelte Treffer zum 2:0-Endstand.

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