Leverkusen baggert an Sevillas Rechtsverteidiger Juanlu
Bayer Leverkusen interessiert sich für den spanischen Abwehrspieler Juanlu Sánchez vom FC Sevilla. Mit einer geforderten Ablöse von 20 Millionen Euro würde der 22-Jährige zum teuersten Rechtsverteidiger der Werkself-Geschichte.
Der Werkelf fehlt es in der Defensive auf der rechten Seite an Qualität. Nach dem 40-Millionen-Transfer von Jeremie Frimpong zu Liverpool sucht Bayer 04 nach einem adäquaten Ersatz. Die Kandidaten Arthur und Lucas Vázquez können die Rolle bislang nicht überzeugend ausfüllen.
Mit Juanlu Sánchez von Sevilla ins Auge gefasst hat Sportchef Simon Rolfes nun einen spanischen U21-Nationalspieler, der für athletische Qualitäten und Offensivdrang bekannt ist. Allerdings verlangt der LaLiga-Klub für sein bis 2029 vertraglich gebundenes Eigengewächs eine stattliche Summe von 20 Millionen Euro. Damit wäre der 22-Jährige das teuerste Investment Leverkusens auf dieser Position – bisherige Rekordhalterin ist Mitchell Weiser mit 12 Millionen Euro aus dem Jahr 2018.
Realistische Chancen auf einen Deal haben sich für Leverkusen dadurch ergeben, dass Sevilla auf Transfereinnahmen angewiesen ist, um selbst im Winter aktiv zu werden. Rolfes verfügt zudem über ein Transferbudget von etwa 80 Millionen Euro für die aktuelle Wintersession. Der starke Saisonstart unter Trainer Kasper Hjulmand – seit seinem Amtsantritt holte Leverkusen nach Bayern die meisten Punkte in der Liga – könnte zusätzlich für eine Investition sprechen.