Real Madrid klagt gegen UEFA auf über vier Milliarden Euro
Nach einem Gerichtsurteil zugunsten der Super League fordert Real Madrid Schadensersatz von der UEFA. Der Klub beziffert seine Verluste durch die Blockade des Projekts 2021 auf 4,5 bis 4,7 Milliarden Euro.
Real Madrid plant einer Medienberichterstattung zufolge eine massive Klage gegen die UEFA. Der spanische Fußball-Rekordmeister fordert Schadenersatz in Höhe von etwa 4,5 bis 4,7 Milliarden Euro. Diese Summe soll die finanziellen Ausfälle decken, die durch die Blockade der Super-League-Pläne im Jahr 2021 entstanden sind.
Die Klage kommt nach einem Gerichtsurteil, das den Super-League-Initiatoren recht gab. Ein Madrider Gericht hatte die Berufung der UEFA gegen eine frühere Entscheidung zurückgewiesen und damit Forderungen nach Schadensersatz gestärkt. Im Kern geht es um den Vorwurf des Machtmissbrauchs: Die UEFA soll ihre dominante Position im europäischen Fußball missbraucht haben, um das Projekt zu blockieren.
Die Super League war 2021 als Aufbruchsprojekt mit zwölf europäischen Top-Clubs gestartet, kollabierte aber schnell nach massivem Widerstand von Fans, Ligen und Politik. Heute unterstützen praktisch nur noch Real Madrid und der FC Barcelona das Vorhaben aktiv. Ob das Projekt jemals Realität wird, bleibt fraglich.