Bundesliga: RB Leipzig nutzt beim 1. FC Köln Patzer vom VfB Stuttgart

Bundesliga: RB Leipzig nutzt beim 1. FC Köln Patzer vom VfB Stuttgart

Gastgeber im Pech 

Bundesliga: RB Leipzig nutzt beim 1. FC Köln Patzer vom VfB Stuttgart

©IMAGO

RB Leipzig hat sich dank Doppelpacker Christoph Baumgartner im Kampf um die Champions-League-Plätze zurückgemeldet und den Patzer des VfB Stuttgart beim FC St. Pauli nutzen können. Der Österreicher führte sein Team mit zwei Treffern (29./56. Minute) zu einem hart erkämpften 2:1 (1:0)-Sieg beim 1. FC Köln.

Dadurch endete für die Sachsen eine sportliche Mini-Krise in der Bundesliga mit zuvor zwei sieglosen Partien. Für Köln traf Jan Thielmann (51.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Drei Tage vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern München am Mittwoch schob sich Leipzig in der Bundesliga-Tabelle am VfB Stuttgart vorbei auf Platz vier. Die Kölner verharren auf Rang zehn – mit nur vier Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone.

RB-Coach Ole Werner hatte seine Startelf nach der 1:2-Pleite gegen Mainz 05 auf drei Positionen umgestellt. Unter anderem gab Benjamin Henrichs nach langer Verletzungspause sein Comeback und Neuzugang Brajan Gruda spielte bei seinem Debüt direkt von Beginn an.

Auch Kölns Trainer Lukas Kwasniok musste seine erste Elf neu sortieren, nachdem sich beim 1:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg mit Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) und Linton Maina (Rippenbruch) weitere Stammspieler verletzt hatten. Kwasniok verzichtete aber zunächst auf den 18 Jahre alten Neuzugang Felipe Chávez vom FC Bayern, dafür stand Jungstar Said El Mala in der Startelf.

Und der 19 Jahre alte Kölner hatte schon früh die ersten Chancen. Doch sein Schuss nach fünf Minuten nach einem Konter war kein Problem für RB-Torhüter Péter Gulácsi. Auf der Gegenseite hatten die Gäste Pech, als Rômulo nur den Pfosten (7.) traf.

Die Leipziger waren von Anpfiff an spielbestimmend, hatten viel Ballbesitz und stellten die Kölner Abwehr oft über die schnellen Offensivspieler um Yan Diomande vor Probleme. Doch zwingende Möglichkeiten blieben anfangs aus. Der Führungstreffer fiel auch nicht aus dem Spiel heraus, sondern nach einem Standard: Nach dem Freistoß von David Raum war Baumgartner mit dem Kopf zur Stelle.

Köln dagegen setzte auf ein schnelles Umschaltspiel – und El Mala hatte eine weitere Großchance (22.). Aber der Angreifer schoss den Ball aus halblinker Position am langen Pfosten vorbei. Erst unmittelbar nach der Pause übernahmen die Hausherren die Initiative und wurden durch den Ausgleichstreffer von Thielmann belohnt.

Aber die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Baumgartner mit einem Drehschuss nach Vorarbeit von Xaver Schlager brachte Leipzig nur fünf Minuten später erneut in Führung. Fortan war es ein umgekehrter Spielverlauf: Köln machte das Spiel und drängte auf den Ausgleich und Leipzig konterte.

Allerdings agierte Köln im Abschluss zu ungenau, der letzte Pass kam nicht an. In der 76. Minute hatte Köln Pech, als ein möglicher Handelfmeter wegen einer vorherigen Abseitsposition nach VAR-Einsatz nicht gegeben wurde. Baumgartner hatte den Ball kurz vor der Linie mit der Hand abgewehrt. In der Schlussphase traf der Leipziger Nusa nochmals den Pfosten (84.).

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