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Ricken verteidigt Kovac: BVB-Chef pocht auf Geduld und Kaderstrategie

15. November 2025· Sabrina Kühn

Der Dortmunder Geschäftsführer wehrt sich gegen Forderungen nach einem Trainerwechsel. Statt ständiger Trainerrotation plädiert Ricken für langfristige Stabilität und gezielte Kaderverbesserungen.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken hat sich deutlich gegen die wachsende Kritik an Trainer Nuri Sahin ausgesprochen und fordert mehr Geduld mit dem aktuellen Kurs des Vereins. Nach einigen schwachen Spielleistungen häufen sich in Teilen der Fanschaft Rufe nach einem Trainerwechsel – eine Entwicklung, die Ricken als kontraproduktiv bewertet.

Nach Ansicht des BVB-Chefs liegt das Kernproblem nicht beim Trainer, sondern bei der Kaderstruktur. Der derzeitige Spielerbestand setze Kovac Grenzen, besonders im offensiven Spiel. Ricken argumentiert, dass ein Trainerwechsel ohne entsprechende Kaderveränderungen nicht zielführend wäre – eine Erkenntnis, die der Verein in den zurückliegenden Jahren mehrfach machen musste. Stattdessen plädiert er für eine bewusste Kaderstrategie, die offensivere Spielmöglichkeiten schafft.

Ein konstantes Erfolgsrezept für Dortmund könnte nach Rickens Überzeugung nur durch längerfristige Kontinuität entstehen. Eine stabile Saison mit frühzeitig gesicherter Champions-League-Teilnahme biete die beste Grundlage für zielgerichtete Spielerverkäufe und -verpflichtungen im Sommer.

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