DFB-WM-Kader 2026: Süden und Westen dominieren
Nagelsmanns Nationalmannschaft hat ein klares geografisches Profil: Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen stellen die meisten Spieler, während der Norden und besonders der Osten deutlich unterrepräsentiert sind.
Die geografische Herkunft von Deutschlands WM-Kader 2026 offenbart erhebliche regionale Unterschiede. Mit einem Gesamtmarktwert von 947 Millionen Euro verteilt sich das Aufgebot von Bundestrainer Julian Nagelsmann sehr ungleich über die Bundesrepublik. Der Süden führt mit 435 Millionen Euro deutlich an, gefolgt vom Westen mit 293 Millionen Euro. Der Norden kommt auf 155 Millionen Euro, während der Osten mit nur 46 Millionen Euro stark abfällt.
Nordrhein-Westfalen ist mit acht Spielern das stärkste Bundesland, darunter Top-Namen wie Florian Wirtz, Kai Havertz und Manuel Neuer. Bayern und Baden-Württemberg folgen mit jeweils fünf Nationalspielern. Der Norden stellt nur vier Profis zur Verfügung – Nick Woltemade, Felix Nmecha, Jonathan Tah und Deniz Undav – während ganze Regionen wie Schleswig-Holstein leer ausgehen.
Noch deutlicher zeigt sich die Unterrepräsentation im Osten: Nur Antonio Rüdiger und Maximilian Beier kommen aus dieser Region. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern sind nicht im Kader vertreten. Mit 19 von 26 Spielern bei deutschen Clubs bleibt die Bundesliga allerdings die Hauptanlaufstelle für Nagelsmanns Auswahl.