Hertha BSC im Elfmeterschießen gegen Freiburg ausgeschieden
Das DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Hertha BSC und dem SC Freiburg endete nach 120 Minuten torlos. Im Elfmeterschießen behielt der Bundesligist mit 5:4 die Oberhand und zog ins Halbfinale ein.
Im Olympiastadion spielten sich Hertha BSC und der SC Freiburg ein intensives Duell ohne Tore über die volle Spielzeit. Erst in der Verlängerung fiel das erste Tor: Nach einem verhängnisvollen Fehlpass von Herthas Linus Gechter nutzte Yuito Suzuki die Gelegenheit eiskalt (96. Minute). Fabian Reese brachte die Berliner kurz darauf zurück ins Spiel und erzielte einen Traumtor aus etwa 20 Metern Entfernung (104. Minute).
Da in der Verlängerung kein weiterer Treffer fiel, entschied das Elfmeterschießen darüber, wer ins Halbfinale einzieht. Freiburgs Keeper Florian Müller parierte den entscheidenden Elfmeter von Pascal Klemens und sicherte seinen Mannschaften den 5:4-Erfolg. Damit kann Freiburg weiterhin von seinem ersten Pokalsieg träumen und trifft in der Vorschlussrunde auf einen der beiden Finalisten aus dem Duell Bayern München gegen RB Leipzig.
Für Hertha bedeutet das Aus eine herbe Enttäuschung. Das Finale im eigenen Stadion rückt damit in weite Ferne. Zugleich wächst der Druck in der Liga: Die Berliner liegen in der 2. Bundesliga sechs Punkte hinter Platz zwei und sind praktisch auf einen Aufstieg angewiesen, um die Saison noch zu retten.