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Bundesliga führt Kaderkostendeckel ein – neue Strafen für Regelbrecher

04. März 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Die Bundesliga und 2. Liga beschränken künftig die Ausgaben für Spielergehälter auf maximal 70 Prozent der Einnahmen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen, Punktabzüge oder Spielerregistrierungssperren.

Der deutsche Profifußball bekommt strengere Finanzregeln. Alle 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben sich auf ein Kaderkostendeckel geeinigt, das ab der kommenden Saison schrittweise eingeführt wird. Danach darf kein Verein mehr als 70 Prozent seiner Einnahmen für Spielergehälter und andere Personalkosten aufwenden. Vollständig umgesetzt wird die neue Regelung ab der Saison 2028/29.

Ziel der Maßnahme ist es, finanzielle Extremfälle zu verhindern und die wirtschaftliche Stabilität der Clubs zu sichern. Die neuen Regeln orientieren sich an den UEFA-Finanzrichtlinien für europäische Wettbewerbe. Ein Monitoring-System soll die Einhaltung kontinuierlich überprüfen.

Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Der Katalog reicht von Geldstrafen über Punktabzüge bis hin zu einer neuen Sanktionsform: der Spielberechtigungssperre, bei der Clubs keine neuen Spieler registrieren dürfen. Gleichzeitig benannte sich die DFL um und wird künftig als Bundesliga firmiert – um die Marke zu stärken und sich deutlicher vom Deutschen Fußball-Bund zu unterscheiden.

H
Hitkanal.FM Main
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