Bundesliga-Clubs brechen Transferrekorde
Bayer Leverkusen gibt Millionen für zwei Neuzugänge aus und setzt neue Maßstäbe. Auch Mainz, St. Pauli und Freiburg verzeichnen rekordhohe Ablösesummen in diesem Sommer.
Die Bundesliga-Clubs haben sich in diesem Transferfenster besonders großzügig gezeigt: Insgesamt 854 Millionen Euro flossen in neue Spieler. Dabei entstanden gleich mehrere neue Vereinsrekorde. Bayer Leverkusen setzt mit zwei Neuzugängen an die Spitze: Malik Tillman und Jarell Quansah kosten jeweils 35 Millionen Euro und verdrängen damit Kerem Demirbay von seiner langjährigen Spitzenposition.
Auch andere Clubs stemmen sich gegen ihre bisherigen Rekorde. Der 1. FSV Mainz zahlt 10 Millionen Euro für Benedict Hollerbach – zwei Millionen mehr als je zuvor. Beim FC St. Pauli wurde die alte Bestmarke von über 20 Jahren gleich mehrfach übertroffen. Die teuerste Neuverpflichtung der Kiez-Kicker ist Martijn Kaars für 4 Millionen Euro vom 1. FC Magdeburg.
Besonderheit beim SC Freiburg: Der neue Rekord-Einkauf ist bereits weg. Ritsu Doan brachte durch seinen Wechsel zu Eintracht Frankfurt und entsprechende Bonuszahlungen eine Gesamtablöse von 10,4 Millionen Euro ein – mehr als jeder andere Spieler in der Freiburger Geschichte.