Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Albert Riera
Nach nur dreieinhalb Monaten beendet Eintracht Frankfurt die Zusammenarbeit mit Trainer Albert Riera. Der Spanier konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen und hinterließ auch abseits des Platzes Konflikte.
Eintracht Frankfurt und Trainer Albert Riera gehen getrennte Wege. Das teilte die SGE einen Tag nach dem 2:2 gegen Stuttgart mit. Riera hatte die Position erst im Februar angetreten und sein Vertrag war bis Sommer 2028 gültig. Sportvorstand Markus Krösche begründete die Trennung damit, dass man nach einer Analyse einen anderen Kurs für die kommende Saison einschlagen möchte.
Auf dem Platz konnte Riera nicht überzeugen. In 14 Spielen erzielte seine Mannschaft vier Siege, fünf Remis und fünf Niederlagen – durchschnittlich 1,21 Punkte pro Spiel. Zum Vergleich: Sein Vorgänger Dino Toppmöller holte in der Liga 1,5 Punkte pro Spiel. Die Eintracht verpasste damit die Teilnahme an europäischen Wettbewerben und beendete die Saison als Achter.
Neben den sportlichen Ergebnissen sorgten auch zwischenmenschliche Konflikte für Unruhe. Riera setzte etablierte Spieler wie Mario Götze auf die Tribüne und ließ Offensivtalent Can Uzun kaum spielen. Seine polarisierenden Aussagen in der Öffentlichkeit und ein angeblicher Streit mit Jonathan Burkardt verschärften die Situation. Am Spieltag gegen Stuttgart protestierten die Fans mit einem Banner gegen ihren Trainer.