Augsburgs Präsident verteidigt Trainer Wagner
Nach durchwachenem Saisonstart stärkt Markus Krapf seinem Trainer den Rücken. Wagner solle seine charakteristische Art behalten, auch wenn einzelne Gesten fragwürdig seien.
Der FC Augsburg hat sich mit sieben Spielen und nur drei Siegen schwergetan. Präsident Markus Krapf sieht darin aber keinen Grund zur Besorgnis: Mit den neuen Spielern brauche die Mannschaft einfach noch Zeit zum Einspielen.
Trainer Sandro Wagner geriet zuletzt auch wegen seines Verhaltens an der Seitenlinie in die Kritik. Nach dem Sieg gegen Wolfsburg machte der frühere Nationalspieler eine Geste in Richtung Publikum, die nicht überall gut ankam. Krapf räumte ein, dass das unnötig war – aber: Wagner brauche seine Persönlichkeit und sein selbstbewusstes Auftreten, um erfolgreich zu sein. Dass der Klub jetzt seinen Trainer beschränken würde, lehnt Krapf ab.
Im Vergleich zum Vorjahr steht Augsburg nicht schlechter da. Am Samstag wartet mit Köln allerdings ein noch unbesiegter Aufsteiger.