Bayern geht leer aus

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Manchester City hat wie erwartet auf die Verletzungsprobleme in der Defensive reagiert und Marc Guéhi verpflichtet. Der Innenverteidiger kommt ein halbes Jahr vor Vertragsende von Crystal Palace und trifft die eigentlich für Sommer erwartete Zukunftsentscheidung frühzeitig. Beim zehnmaligen englischen Meister unterschrieb der 25-Jährige bis 2031. Der ebenfalls interessierte FC Bayern muss sich nach anderen Optionen umsehen.
Guéhi kostet die Skyblues 20 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 23 Millionen Euro, durch Bonuszahlungen können weitere 10 Millionen Pfund (11,5 Millionen Euro) hinzukommen. Insgesamt sind für die Eagles also knapp 35 Millionen Euro drin – eine stattliche Summe, wenn man bedenkt, dass der englische Nationalspieler im Sommer zum Nulltarif zu haben gewesen wäre. Für Crystal Palace winkt die vierthöchste Ablöse der Klubgeschichte.
Dass der englische Top-Klub zu dieser Zahlung bereit ist, liegt an der Verletzungsproblematik im Kader. Josko Gvardiol wird mit einem Schienbeinbruch die gesamte Rückrunde fehlen, auf Rúben Dias muss Trainer Pep Guardiola noch mehrere Woche verzichten und John Stones laboriert derzeit an Oberschenkelproblemen. Viele seiner neuen Teamkollegen wie Stones, Nico O’Reilly (24), Phil Foden (25) oder Kalvin Phillips (30) kennt Guéhi bereits von den Three Lions. Ein Wiedersehen mit Michael Olise in München ist dagegen vom Tisch. Der FC Bayern hatte den Verteidiger unabhängig von der Zukunft Dayot Upamecanos, der seinen Vertrag voraussichtlich verlängert, auf dem Zettel – allerdings nur bei einer ablösefreien Möglichkeit im Sommer.
„Ich bin sehr glücklich und unglaublich stolz, Spieler bei Manchester City zu sein. Dieser Wechsel fühlt sich wie der Höhepunkt all der harten Arbeit an, die ich in meine Karriere gesteckt habe. Ich bin jetzt beim besten Verein Englands und Teil einer unglaublichen Mannschaft. Es fühlt sich gut an, das sagen zu können“, erklärte Guéhi: „Ich möchte mich als Spieler und als Mensch weiterentwickeln, und ich weiß, dass mir das in diesem Verein gelingen wird. Ich liebe Fußball – er hat mir so viel gegeben, schon seit so langer Zeit – und die Möglichkeit, mich bei Manchester City weiterzuentwickeln, ist ein ganz besonderer Moment für mich und meine Familie. Ich kann es kaum erwarten, endlich loszulegen. Ich möchte meine Teamkollegen kennenlernen, hart trainieren, verstehen, was der Trainer von mir erwartet, und dann den City-Fans zeigen, was ich kann.“




