Bayern-Aufsichtsrat Hoeneß äußert Zweifel an Eberl
Uli Hoeneß hat öffentlich Bedenken zur Arbeit von Sportvorstand Max Eberl geäußert. Das sorgt für Diskussionen über die Zusammenarbeit an der Säbener Straße.
Bayern Münchens Aufsichtsratsvorsitzender Uli Hoeneß hat sich kritisch zu Sportvorstand Max Eberl geäußert und dabei Zweifel an dessen Arbeit angedeutet. Die öffentliche Stellungnahme des Aufsichtsrats während einer so wichtigen Phase der Saison wird von Beobachtern als unglücklich bewertet.
Zur Bilanz Eberls gibt es durchaus unterschiedliche Perspektiven: Während einige Vertragsverlängerungen wie die von Dayot Upamecano und Alphonso Davies als zu teuer kritisiert werden, werden andererseits Transfers wie die von Vincius Kompany und Michael Olise als Erfolge eingestuft. Kompany etwa hat sich als unerwarteter Glücksgriff erwiesen und trägt wesentlich zum aktuellen Erfolg bei.
Experten weisen darauf hin, dass sämtliche Verträge vom Aufsichtsrat genehmigt werden müssen – Hoeneß hätte dort also bereits Einhalt gebieten können. Die öffentliche Kritik an Eberl zu diesem Zeitpunkt wird vielmehr als kontraproduktiv für den Zusammenhalt des Vereins bewertet.