Eberl wehrt sich gegen Kritik: Bayern-Sportvorstand bekennt sich zu seinem Job
Max Eberl hat Vorwürfe über mangelndes Durchhaltevermögen zurückgewiesen. Der Sportvorstand des FC Bayern betont seine Leidenschaft für den Klub und verteidigt seinen Transfersommer als erfolgreich.
Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat sich zur Kritik von Ehrenpräsident Uli Hoeneß geäußert und dabei Zweifel an seinem Engagement entschieden zurückgewiesen. In der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Hamburg am Samstagabend betonte Eberl, dass er niemals daran gedacht habe, seinen Posten aufzugeben. "Mein Herz ist hier", sagte der 51-Jährige und versicherte, dass er mit vollem Einsatz für Erfolge kämpfe.
Eberl zeigte sich offen für Ratschläge aus den Reihen des einflussreichen Aufsichtsrats, räumte aber ein, dass ihn die öffentlichen Äußerungen von Hoeneß persönlich berührt hätten. Der Sportvorstand beschrieb sich als kompromisslos bei der Umsetzung seiner Ziele und betonte, dass Leidenschaft für seine Arbeit sein Antrieb sei. "Ich brenne dafür", sagte Eberl unmissverständlich.
Zur Bilanz des vergangenen Transfersommers äußerte sich Eberl positiv: Der Kader sei verkleinert, Spielerverkäufe hätten Einnahmen gebracht und Gehalt eingespart worden. Trotzdem sei es gelungen, hochwertige Spieler zu verpflichten – wie zuletzt Nicolas Jackson auf Leihbasis. Nun stehe jedoch der Fußball im Mittelpunkt, betonte Eberl mit Blick auf die kommenden sechs Pflichtspiele bis zur nächsten Länderspielpause.