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Marcus Feinbier blickt auf bewegte Karriere zurück

27. Dezember 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Der ehemalige Profi gewann 1988 mit Bayer Leverkusen den UEFA-Cup und machte sich später als Kultspieler in der 2. Bundesliga einen Namen. Im Interview spricht Feinbier über Höhepunkte und verpasste Chancen.

Marcus Feinbier war erst 18 Jahre alt, als er 1988 mit Bayer Leverkusen den UEFA-Cup gewann. Im Gespräch mit Transfermarkt erinnert sich der heute 55-Jährige an die surrealen Momente dieser Zeit. Besonders das Finale gegen Espanyol Barcelona ist ihm in Erinnerung geblieben: Nach einer 0:3-Niederlage im Hinspiel lieferte Leverkusen eine beeindruckende Aufholjagd im Rückspiel ab. Feinbier betont, dass nur die Mannschaft selbst an den Erfolg glaubte.

Seine Karriere führte ihn nach anfänglichen Schwierigkeiten in Leverkusen und Berlin vor allem in die 2. Bundesliga, wo er sich als Torjäger etablierte. Bei Alemannia Aachen und Wattenscheid 09 erzielte er beachtliche Quoten. In Ahlen erreichte Feinbier dann die beste Trefferquote seiner Laufbahn mit 43 Toren in 90 Spielen. In der Saison 2001/02 hätte er fast die Torschützenkrone gewonnen, verlor diese aber in einem spannenden Rennen gegen Artur Wichniarek.

Ein großer Traum blieb ihm verwehrt: HSV-Manager Frank Pagelsdorf wollte Feinbier verpflichten, die Ablöseforderung von Wattenscheid (3 Millionen DM) machte den Deal jedoch unmöglich. Mit Greuther Fürth kam er dem Bundesliga-Aufstieg nahe, scheiterte aber knapp. Heute vermisst Feinbier den ursprünglichen Fußball: Die hohen Ablösesummen und der finanzielle Druck hätten das Spiel verändert und dem Sport das Herz genommen.

H
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