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Bundesliga setzt beim Wintertransfer auf Leihspieler

04. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Mit 99 Millionen Euro Ausgaben rangiert die Bundesliga im internationalen Vergleich auf Platz 6. Die wertvollsten Neuzugänge kommen allerdings per Leihe – etablierte Clubs wie Bayern und Dortmund investierten gar nicht.

Während des Wintertransfer-Fensters haben Bundesliga-Clubs 50 neue Spieler verpflichtet. Insgesamt flossen dafür 99 Millionen Euro, was die deutsche Liga im weltweiten Ausgabenvergleich hinter der Ligue 1 (105 Mio.) auf den sechsten Platz bringt. Zum Vergleich: Manchester City zahlte allein für zwei Spieler 95 Millionen Euro.

Besonders auffällig ist der Trend zu Leihgeschäften. Die drei Spieler mit dem höchsten Marktwert wurden alle nur leihweise verpflichtet – allen voran RB Leipzigs Brajan Gruda von Brighton, dessen vorübergehender Transfer nur eine Million Euro kostete, obwohl er auf dem Markt 28 Millionen wert ist. Dieses Phänomen erklärt sich auch dadurch, dass Schwergewichte wie der FC Bayern und der BVB überhaupt nicht eingriffen.

Das aktivste Team war der strauchelnde VfL Wolfsburg mit 25 Millionen Euro für fünf Spieler. Auch die Eintracht Frankfurt verstärkte sich dreifach in die Top-Liste der wertvollsten Zugänge und konnte ihre neuen Stürmer bereits in Treffer ummünzen. Insgesamt zeigt sich: Klubs, die ihren Tabellenstand verbessern wollen, griffen beim Wintertransfer deutlich stärker zu als etablierte Spitzenteams.

H
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