Zitat von xx18HSV87xx
Zitat von MircoGonzo
Ich habe mich bei Osimhen schon gefragt, wie Gala das finanzieren/bezahlen kann. Da diese keine großen Verkäufe getätigt haben, um das Geld zu haben. Bis ich die Dokumentation von „Der Fußballtalk“ – „Warum die Türkische Liga auf einmal so reich ist“ geschaut habe. Kann ich jedem empfehlen. Danach kann man nachvollziehen woher das ganze Geld kommt – ob das wirtschaftlich Nachhaltig ist, was Gala da gerade alles ausgibt, wird man sehen.
Für mich sind die Verpflichtungen von Außenstürmer eine klare Botschaft, dass man mit Sane nicht zufrieden ist. Girona hatte sich von Asprilla auch mehr erhofft. Daher gute Deal für beide Seiten.
Ich habe mir das Video mal angeschaut und offen gesprochen stinkt es für mich bei den dort erwähnten Deals ganz erheblich nach Geldwäsche im großen Stil. Beispielhaft nehmen wir den im Video genannten Florya-Deal:
Wenn man über Google Maps die Fläche des Geländes misst erhält man grob eine Fläche von 98.000qm. Die aktuell gezahlten Grundstückspreise im Florya Distrikt lagen in der nahen Vergangenheit bei 110.000-140.000 Türkischen Lira (TRY) pro Quadratmeter. Große Grundstücke wurden auch für 166.000-192.000 TRY/qm verkauft. Nehmen wir – im Sinne Galatasarays 190.000 TRY/qm, so ergibt sich ein Grundstückswert von 13,7 Milliarden TRY. Nach heutigem Umrechnungskurs wären dies 361,8 Mio. EUR. Die absoluten Topviertel und -lagen in Istanbul wurden in der Vergangenheit in der Spitze für 220.000 TRY/qm verkauft, also ca. 4300€/qm.
In dem Video wird von einem Grundstückspreis von 500 Mio. EUR + 50% Gewinnbeteiligung am Projekt gesprochen. Der initiale Grundstückspreis liegt somit bereits 30% (also ganz erheblich!) über den höchsten Grundstückspreisen im Viertel Florya. Bezogen auf die Preise in Topvierteln ergäbe sich ein Grundstückswert von 421 Mio. EUR, also immer noch ca. 20% Preisaufschlag im Vergleich zum Trainingsgelände von Galatasaray. Man kann resümieren, dass der Verkaufspreis eindeutig zu hoch ist. Nimmt man hinzu, dass Galatasaray eine Gewinnbeteiligung von 50% erhalten soll, ist der Deal einmal mehr enorm auffällig. Wieso sollte ein Immobilienentwickler eine solche Beteiligung gewähren? Weder ist diese bei dem Preisaufschlag für das Grundstück nötig, noch ist sie gegenüber Kapitalgebern zu verantworten, wenn deren Primärinteresse die Gewinnmaximierung ist.
Nehmen wir die extreme Verschuldung von Galatasaray hinzu ergibt sich ein Bild in dem ein Verein in einer schlechten – wenn man fies wäre könnte man es wahlweise auch als erpressbaren/verzweifelten bezeichnen – Verhandlungsposition einen Deal abschließt, der so unmöglich gut ist, dass man sich fragen muss, wer einen solchen offeriert? Unterstrichen wird dies von den im Video genannten Sponsoreneinnahmen, die in keinem Verhältnis zu den Ausgaben stehen und die in ihrer Gesamtheit das Gehalt von Leroy Sané abdecken dürften.
Rund wird der Sachverhalt nur, wenn das Motiv der Investoren nicht die Gewinnmaximierung ist, sondern alternative Gründe hat. Hier steht für mich ganz klar Geldwäsche auf Platz 1. Galatasaray ist finanziell verzweifelt genug, als dass ein Influx an Kapital willkommen ist, da er anderweitig in solch einem Maße nicht zu erwarten wäre. Wäre Galatasaray nun wenigstens schlau genug diese Einnahmen in den Schuldenabbau zu investieren und sich wieder auf gesunde Füße zu stellen, dann wäre das die eine Sache. Die erheblichen Investitionen in mittelmäßige bis gute Spieler bei exorbitanten Gehältern und Ablösen zeichnen für meine Begriffe jedoch ein anderes Bild. Entweder ist das Finanzmanagement von Galatasaray wirklich horrend schlecht und die 500 Mio. EUR werden zügig auf den Kopf gehauen, um sich sportliche Leistung zu erkaufen, deren ROI in einer B-Liga wie der Türkei einfach nicht im Verhältnis zu den zu erzielenden Einnahmen steht oder der Verein selbst dient als Geldwäschevehikel. Zweiteres halte ich leider für einigermaßen wahrscheinlich, kann dies aber selbstverständlich nicht beweisen und es spiegelt nur eine Theorie wider.
Ich freue mich über entsprechende Gedanken hierzu.
Das Video ist eine sehr versimpelte Version der Realität. Zum einen wird in der Türkei meist von $ gesprochen und nicht von €, zudem sind die 500 Mio. Nur eine Prognose der möglichen Einnahmen und kein wirklich fest stehender Wert. Je nachdem wie sich die Immobilien Preise den nächsten Jahren entwickeln können die Einnahmen über oder unter dieser 500 Mio. Marke liegen. Bisher sind 50 Mio. $ geflossen
Bei Galatasaray gibt es nicht nur das Florya Grundstücksprojekt. Es ist auch ein Projekt für das Riva Grundstück in Istanbul geplant. Beim Riva Projekt sind auch schon so 30 Mio geflossen.
Zudem hat Galatasaray zwei Kapitalerhöhungen durchgezogen. Einmal im Jahre 2024 und einmal 2025. Wo insgesamt eine Summe zwischen 100-150 Mio in die Kassen geflossen sind.
Zitat von xx18HSV87xx
Zitat von MircoGonzo
Ich habe mich bei Osimhen schon gefragt, wie Gala das finanzieren/bezahlen kann. Da diese keine großen Verkäufe getätigt haben, um das Geld zu haben. Bis ich die Dokumentation von „Der Fußballtalk“ – „Warum die Türkische Liga auf einmal so reich ist“ geschaut habe. Kann ich jedem empfehlen. Danach kann man nachvollziehen woher das ganze Geld kommt – ob das wirtschaftlich Nachhaltig ist, was Gala da gerade alles ausgibt, wird man sehen.
Für mich sind die Verpflichtungen von Außenstürmer eine klare Botschaft, dass man mit Sane nicht zufrieden ist. Girona hatte sich von Asprilla auch mehr erhofft. Daher gute Deal für beide Seiten.
Ich habe mir das Video mal angeschaut und offen gesprochen stinkt es für mich bei den dort erwähnten Deals ganz erheblich nach Geldwäsche im großen Stil. Beispielhaft nehmen wir den im Video genannten Florya-Deal:
Wenn man über Google Maps die Fläche des Geländes misst erhält man grob eine Fläche von 98.000qm. Die aktuell gezahlten Grundstückspreise im Florya Distrikt lagen in der nahen Vergangenheit bei 110.000-140.000 Türkischen Lira (TRY) pro Quadratmeter. Große Grundstücke wurden auch für 166.000-192.000 TRY/qm verkauft. Nehmen wir – im Sinne Galatasarays 190.000 TRY/qm, so ergibt sich ein Grundstückswert von 13,7 Milliarden TRY. Nach heutigem Umrechnungskurs wären dies 361,8 Mio. EUR. Die absoluten Topviertel und -lagen in Istanbul wurden in der Vergangenheit in der Spitze für 220.000 TRY/qm verkauft, also ca. 4300€/qm.
In dem Video wird von einem Grundstückspreis von 500 Mio. EUR + 50% Gewinnbeteiligung am Projekt gesprochen. Der initiale Grundstückspreis liegt somit bereits 30% (also ganz erheblich!) über den höchsten Grundstückspreisen im Viertel Florya. Bezogen auf die Preise in Topvierteln ergäbe sich ein Grundstückswert von 421 Mio. EUR, also immer noch ca. 20% Preisaufschlag im Vergleich zum Trainingsgelände von Galatasaray. Man kann resümieren, dass der Verkaufspreis eindeutig zu hoch ist. Nimmt man hinzu, dass Galatasaray eine Gewinnbeteiligung von 50% erhalten soll, ist der Deal einmal mehr enorm auffällig. Wieso sollte ein Immobilienentwickler eine solche Beteiligung gewähren? Weder ist diese bei dem Preisaufschlag für das Grundstück nötig, noch ist sie gegenüber Kapitalgebern zu verantworten, wenn deren Primärinteresse die Gewinnmaximierung ist.
Nehmen wir die extreme Verschuldung von Galatasaray hinzu ergibt sich ein Bild in dem ein Verein in einer schlechten – wenn man fies wäre könnte man es wahlweise auch als erpressbaren/verzweifelten bezeichnen – Verhandlungsposition einen Deal abschließt, der so unmöglich gut ist, dass man sich fragen muss, wer einen solchen offeriert? Unterstrichen wird dies von den im Video genannten Sponsoreneinnahmen, die in keinem Verhältnis zu den Ausgaben stehen und die in ihrer Gesamtheit das Gehalt von Leroy Sané abdecken dürften.
Rund wird der Sachverhalt nur, wenn das Motiv der Investoren nicht die Gewinnmaximierung ist, sondern alternative Gründe hat. Hier steht für mich ganz klar Geldwäsche auf Platz 1. Galatasaray ist finanziell verzweifelt genug, als dass ein Influx an Kapital willkommen ist, da er anderweitig in solch einem Maße nicht zu erwarten wäre. Wäre Galatasaray nun wenigstens schlau genug diese Einnahmen in den Schuldenabbau zu investieren und sich wieder auf gesunde Füße zu stellen, dann wäre das die eine Sache. Die erheblichen Investitionen in mittelmäßige bis gute Spieler bei exorbitanten Gehältern und Ablösen zeichnen für meine Begriffe jedoch ein anderes Bild. Entweder ist das Finanzmanagement von Galatasaray wirklich horrend schlecht und die 500 Mio. EUR werden zügig auf den Kopf gehauen, um sich sportliche Leistung zu erkaufen, deren ROI in einer B-Liga wie der Türkei einfach nicht im Verhältnis zu den zu erzielenden Einnahmen steht oder der Verein selbst dient als Geldwäschevehikel. Zweiteres halte ich leider für einigermaßen wahrscheinlich, kann dies aber selbstverständlich nicht beweisen und es spiegelt nur eine Theorie wider.
Ich freue mich über entsprechende Gedanken hierzu.
Ich danke dir für deinen sehr sachlichen und nüchternen Beitrag!
Bevor das aber ausartet und viele Fans sich angegriffen fühlen, hast du mit deinen Annahmen wahrscheinlich recht.
Beweisen kann man dies jedoch nicht.
Ich bin Besiktas Fan seit Stunde 1 und verstehe einige Sachen in dieser Liga nicht.
Merke, wenn du Macht und Geld in der Türkei hast, ist alles möglich. Auch ein Osimhen Transfer zum 9. platzierten der 5 Jahreswertung. Der Öffentlichkeit sagt man dann, dass das Grundstück das wertvollste auf der Welt ist 
Zitat von MircoGonzo
Ich habe mich bei Osimhen schon gefragt, wie Gala das finanzieren/bezahlen kann. Da diese keine großen Verkäufe getätigt haben, um das Geld zu haben. Bis ich die Dokumentation von „Der Fußballtalk“ – „Warum die Türkische Liga auf einmal so reich ist“ geschaut habe. Kann ich jedem empfehlen. Danach kann man nachvollziehen woher das ganze Geld kommt – ob das wirtschaftlich Nachhaltig ist, was Gala da gerade alles ausgibt, wird man sehen.
Für mich sind die Verpflichtungen von Außenstürmer eine klare Botschaft, dass man mit Sane nicht zufrieden ist. Girona hatte sich von Asprilla auch mehr erhofft. Daher gute Deal für beide Seiten.
Ich habe mir das Video mal angeschaut und offen gesprochen stinkt es für mich bei den dort erwähnten Deals ganz erheblich nach Geldwäsche im großen Stil. Beispielhaft nehmen wir den im Video genannten Florya-Deal:
Wenn man über Google Maps die Fläche des Geländes misst erhält man grob eine Fläche von 98.000qm. Die aktuell gezahlten Grundstückspreise im Florya Distrikt lagen in der nahen Vergangenheit bei 110.000-140.000 Türkischen Lira (TRY) pro Quadratmeter. Große Grundstücke wurden auch für 166.000-192.000 TRY/qm verkauft. Nehmen wir – im Sinne Galatasarays 190.000 TRY/qm, so ergibt sich ein Grundstückswert von 13,7 Milliarden TRY. Nach heutigem Umrechnungskurs wären dies 361,8 Mio. EUR. Die absoluten Topviertel und -lagen in Istanbul wurden in der Vergangenheit in der Spitze für 220.000 TRY/qm verkauft, also ca. 4300€/qm.
In dem Video wird von einem Grundstückspreis von 500 Mio. EUR + 50% Gewinnbeteiligung am Projekt gesprochen. Der initiale Grundstückspreis liegt somit bereits 30% (also ganz erheblich!) über den höchsten Grundstückspreisen im Viertel Florya. Bezogen auf die Preise in Topvierteln ergäbe sich ein Grundstückswert von 421 Mio. EUR, also immer noch ca. 20% Preisaufschlag im Vergleich zum Trainingsgelände von Galatasaray. Man kann resümieren, dass der Verkaufspreis eindeutig zu hoch ist. Nimmt man hinzu, dass Galatasaray eine Gewinnbeteiligung von 50% erhalten soll, ist der Deal einmal mehr enorm auffällig. Wieso sollte ein Immobilienentwickler eine solche Beteiligung gewähren? Weder ist diese bei dem Preisaufschlag für das Grundstück nötig, noch ist sie gegenüber Kapitalgebern zu verantworten, wenn deren Primärinteresse die Gewinnmaximierung ist.
Nehmen wir die extreme Verschuldung von Galatasaray hinzu ergibt sich ein Bild in dem ein Verein in einer schlechten – wenn man fies wäre könnte man es wahlweise auch als erpressbaren/verzweifelten bezeichnen – Verhandlungsposition einen Deal abschließt, der so unmöglich gut ist, dass man sich fragen muss, wer einen solchen offeriert? Unterstrichen wird dies von den im Video genannten Sponsoreneinnahmen, die in keinem Verhältnis zu den Ausgaben stehen und die in ihrer Gesamtheit das Gehalt von Leroy Sané abdecken dürften.
Rund wird der Sachverhalt nur, wenn das Motiv der Investoren nicht die Gewinnmaximierung ist, sondern alternative Gründe hat. Hier steht für mich ganz klar Geldwäsche auf Platz 1. Galatasaray ist finanziell verzweifelt genug, als dass ein Influx an Kapital willkommen ist, da er anderweitig in solch einem Maße nicht zu erwarten wäre. Wäre Galatasaray nun wenigstens schlau genug diese Einnahmen in den Schuldenabbau zu investieren und sich wieder auf gesunde Füße zu stellen, dann wäre das die eine Sache. Die erheblichen Investitionen in mittelmäßige bis gute Spieler bei exorbitanten Gehältern und Ablösen zeichnen für meine Begriffe jedoch ein anderes Bild. Entweder ist das Finanzmanagement von Galatasaray wirklich horrend schlecht und die 500 Mio. EUR werden zügig auf den Kopf gehauen, um sich sportliche Leistung zu erkaufen, deren ROI in einer B-Liga wie der Türkei einfach nicht im Verhältnis zu den zu erzielenden Einnahmen steht oder der Verein selbst dient als Geldwäschevehikel. Zweiteres halte ich leider für einigermaßen wahrscheinlich, kann dies aber selbstverständlich nicht beweisen und es spiegelt nur eine Theorie wider.
Ich freue mich über entsprechende Gedanken hierzu.



