Kuhn fordert Vereinigung im europäischen American Football
EFA-Präsident Markus Kuhn kritisiert die Zersplitterung des europäischen Spitzenfootballs. Im Interview fordert er eine Zusammenführung der besten Teams in einer gemeinsamen Liga.
Der europäische American Football ist derzeit auf mehrere Ligen verteilt. Während Teams wie Frankfurt Galaxy und die Raiders Tirol in der EFA spielen, treten Rhein Fire und die Vienna Vikings in der AFLE an. Diese Fragmentierung ist für die Verantwortlichen des Sports ein großes Problem.
EFA-Präsident Markus Kuhn sieht darin ein erhebliches Hindernis für die Entwicklung des Spitzenfootballs auf dem Kontinent. In einem exklusiven Gespräch äußert sich der Verbandschef kritisch zur aktuellen Situation und skizziert seine Vorstellungen für die Zukunft.
Kuhns Vision ist ambitioniert: Die zehn stärksten europäischen Teams sollten nach seinem Willen künftig in einer einzigen Liga antreten. Dadurch würde der Sport an Attraktivität gewinnen und eine höhere Wettbewerbsintensität entstehen. Das Interview gibt Einblicke in die Herausforderungen der jüngsten Vergangenheit.