Leverkusen setzt klare Grenzen im Grimaldo-Poker

Bayer Leverkusen hat einer Verpflichtung von Linksverteidiger Alejandro Grimaldo durch Atletico Madrid eine hohe Preisvorstellung entgegengesetzt. Manager Simon Rolfes erläutert die Gründe für die 30-Millionen-Euro-Forderung.
Im Transferpoker um Alejandro Grimaldo haben die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen Nägel mit Köpfen gemacht. Für eine Freigabe des Linksverteidigers zu Atletico Madrid fordert der Bundesliga-Klub eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro. Auf den ersten Blick eine hohe Summe für einen Spieler, der in gut einem Jahr aus seinem Vertrag läuft und bereits 31 Jahre alt ist.
Manager Simon Rolfes hat diese Schmerzgrenze jedoch begründet. Der Leverkusener Funktionär macht dabei deutlich, dass die Forderung trotz der äußerlichen Umstände strategisch sinnvoll ist. Damit signalisiert Bayer, dass eine Abgabe des etablierten Defensivakteuren nur zu angemessenen Konditionen in Frage kommt.