Lewandowski spricht über Zukunft und bestätigt kurioses Tor-Verbot 2023

Lewandowski spricht über Zukunft und bestätigt kurioses Tor-Verbot 2023

Verhandlungen mit Saudi-Liga 

Lewandowski spricht über Zukunft und bestätigt kurioses Tor-Verbot 2023

©IMAGO

Mit 37 Jahren spielte Robert Lewandowski beim FC Barcelona zuletzt häufiger nur noch die zweite Geige hinter dem zwölf Jahre jüngeren Ferran Torres. Der Vertrag des zweifachen Weltfußballers endet im Sommer 2026 – im Gespräch mit dem polnischen Journalisten Bogdan Rymanowski hat er sich auch dazu geäußert: „Die Transferfrage, meine Zukunft – denn ich weiß selbst noch nicht, wo ich spielen möchte – es ist ideal, dass ich das aufschieben kann.“

Ab dem 1. Januar könnte Lewandowski theoretisch bei einem neuen Klub einen Vorvertrag unterzeichnen. Laut Informationen der Madrider Sportzeitung „AS“ will sich sein Berater Pini Zahavi in den kommenden Wochen mit Vertretern der Saudi Pro League treffen. Zuletzt wurde über Verhandlungen mit Chicago Fire FC berichtet, wo er jedoch deutlich weniger verdienen würde als bei den Saudis. Sollte es den Polen im kommenden Sommer in den Nahen Osten verschlagen, würde er in etwa im selben Alter wie Cristiano Ronaldo nach Saudi-Arabien wechseln – kurz vor seinem 38. Geburtstag.

„Stand heute weiß ich noch nicht, wo ich spielen möchte. Ich muss mir darüber aber auch keine Gedanken machen; die Zeit wird kommen“, sagte Lewandowski. 2022 wechselte er für damals marktwertgerechte 45 Millionen Euro vom FC Bayern zu Barça und erzielte in 165 Partien 103 Treffer. Dass es nicht noch ein paar mehr sind, könnte daran liegen, dass ihn sein Arbeitgeber darum bat, das Toreschießen kurzzeitig einzustellen. Hätte er die 25-Tore-Marke in LaLiga geknackt, wären zusätzliche 2,5 Mio. Euro für die Münchner fällig gewesen.

„Ich respektiere den FC Barcelona sehr und war mir der Situation des Klubs bewusst. Es ging um eine Prämie und in dem Moment wusste man, dass Barcelona auf jeden Euro schaut. Und es war nicht wenig Geld, während sich für mich nichts änderte. Ich habe kein Problem damit, aber es ging mir nicht aus dem Kopf und ich fragte mich, ob ich treffen sollte oder nicht“, verriet der Pole (zitiert via „Barcawelt“) über die kuriose Situation aus der Saison 2022/23.

Lewandowski über neuen Vertrag: „Ich muss es fühlen und das habe ich noch nicht“

Jede seiner bisherigen Spielzeiten beendete Lewandowski als Top-Torjäger des FC Barcelona – mit diesem Trend könnte er in dieser Saison brechen, denn der Routinier pendelt zwischen Startelf und Bank. Zuletzt kam er in LaLiga zweimal gar nicht zum Zug und ist in der Champions League noch torlos.

„Ich habe momentan nichts Konkretes im Sinn und verspüre auch keinen inneren Druck, mich sofort zu entscheiden. Ich muss es erst fühlen. Und das habe ich noch nicht.“ Der mit 312 Treffern zweitbeste Torjäger der Bundesliga-Geschichte kann sich demnach voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren. Das heißt Titelverteidigung in LaLiga, wo man zuletzt acht Spiele in Folge gewinnen konnte und der Vorsprung auf Real Madrid auf vier Punkte anwuchs, Barças ersten Titel in der Champions League seit 2015 und die WM-Qualifikation mit Polen.

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