Liverpool-Trainer Slot verteidigt Wirtz – Gravenberch als Vorbild
Florian Wirtz kommt bei Liverpool bislang nicht richtig in Fahrt. Trainer Arne Slot verweist auf die hohe Intensität der Premier League und sieht keinen Grund zur Sorge. Real-Coach Alonso traut seinem früheren Schützling den Durchbruch zu.
Der Transfer von Florian Wirtz zu Liverpool für 125 Millionen Euro wirft weiterhin Fragen auf. Der deutsche Spieler saß in vier von zehn Ligaspielen auf der Bank, am Wochenende kam er erst in den letzten 15 Minuten gegen Aston Villa zum Einsatz. Trainer Arne Slot räumt ein, dass sich Wirtz umstellen musste – nicht nur im Verein, sondern auch in der Liga.
Slot begründet die geringe Spielzeit mit der hohen Belastung in der englischen Oberliga. "Neun von zehn Leuten würden zustimmen, dass die Premier League in allen Spielen deutlich intensiver ist", sagte der Trainer vor dem Champions-League-Duell gegen Real Madrid. Ein junger Spieler aus der Bundesliga brauche Zeit, um sich an dieses Tempo zu gewöhnen. Ryan Gravenberch, der nach seinem Wechsel von Bayern München ebenfalls Anlaufschwierigkeiten hatte, dient Slot als positives Beispiel für eine erfolgreiche Anpassung.
Auch Real-Trainer Carlo Ancelotti, Wirtz' früherer Coach in Leverkusen, hat Vertrauen in den Offensivspieler. "Es ist nur eine Frage der Zeit", sagte der Spanier vor dem Wiedersehen. Ancelotti beschrieb Wirtz als "extrem ehrgeizig" und "etwas ganz Besonderes" – und dankte ihm sogar indirekt dafür, dass der Deutsche zu Liverpools Ambitionen beigetragen habe.