Bakayoko lobt Klopp: Belgier erklärt späten PSV-Abgang und Wechsel zu Leipzig
Johan Bakayoko hätte PSV Eindhoven bereits früher verlassen können, blieb aber auf Wunsch von Trainer Peter Bosz. Jürgen Klopp spielte bei seiner Entscheidung für RB Leipzig eine wichtige Rolle.
Der belgische Flügelspieler Johan Bakayoko hätte schon vor dieser Saison zu einem europäischen Top-Klub wechseln können, entschied sich aber bewusst für einen späteren Abgang. Der 22-Jährige wollte sein Projekt bei der PSV unter Trainer Peter Bosz zu Ende bringen. Bosz habe ihm geraten, noch ein Jahr zu bleiben und eine zweite Meisterschaft zu gewinnen – einen Plan, an den sich Bakayoko hielt.
Bei RB Leipzig unterschrieb Bakayoko einen Vertrag bis 2030. Der Klub zahlte 18 Millionen Euro Ablöse plus vier Millionen Euro Boni. Nach eigener Aussage war Klopp, seit Jahresbeginn Global Sports Director bei Red Bull, ein entscheidender Faktor für die Wahl Leipzigs. Bakayoko beschreibt die Gespräche als konstruktiv: Klopp habe ihm das Gefühl gegeben, dass das Projekt wirklich auf ihn zugeschnitten sei, ohne ihn zu drängen.
Nach seinem Debüt im DFB-Pokal freut sich Bakayoko auf die kommende Bundesliga-Saison. Das Auftaktspiel gegen Bayern München sieht er als große Chance. Zudem zeigt sich der Neuzugang verständnisvoll für die Transfersituation seines Teamkollegen Xavi Simons, der die Leipziger ebenfalls verlassen möchte – eine Situation, die Bakayoko aus eigener Erfahrung kennt.