Marseille trennt sich von Trainer De Zerbi nach PSG-Desaster
Olympique Marseille hat Roberto De Zerbi entlassen. Nach der historischen 0:5-Niederlage gegen PSG und dem Scheitern in der Champions League endet das Engagement des italienischen Trainers nach nur neun Monaten.
Der französische Vizemeister Olympique Marseille hat sich von Trainer Roberto De Zerbi getrennt. Die Entscheidung fiel nach intensiven Gesprächen zwischen Klub-Eigentümer, Präsident und Sportdirektor – De Zerbi war einverstanden. In 69 Spielen holte der 46-Jährige durchschnittlich 1,81 Punkte pro Partie, was den Erwartungen nicht genügte.
Auslöser war die vernichtende 0:5-Niederlage im PSG-Klassiker am Sonntag, die gleichzeitig die höchste Niederlage gegen Paris in der Klubgeschichte Marseilles ist. De Zerbi selbst bat danach um Entschuldigung bei den Fans und räumte ein, die Situation nicht vollständig durchschaue. Bereits zuvor hatte sein Team in der Champions-League-Gruppenphase enttäuscht und nur knapp den Einzug in die Zwischenrunde verpasst.
De Zerbi war bereits der sechste Trainer des Vereins seit 2021. Der Italiener war am 1. Juli 2024 von Brighton nach Marseille gewechselt und erhielt für Millionenbudgets an Neuzugängen – insgesamt 221 Millionen Euro wurden investiert. Der Klub dankt De Zerbi für sein Engagement und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.