Arnautovic scherzt über Feiertag – Kanzler lehnt ab
Österreichs Fußball-Legende Marko Arnautovic hat nach der WM-Qualifikation humorvoll einen nationalen Feiertag für den 18. November gefordert. Kanzler Stocker winkte ab, bot aber alternatives Feiern an.
Mit einem Augenzwinkern hat der österreichische Rekordnationalspieler Marko Arnautovic die Regierung aufgefordert, nach der erfolgreichen WM-Qualifikation einen Feiertag auszurufen. Der 36-Jährige begründete seinen humorvollen Vorschlag damit, dass eine solche Gelegenheit wahrscheinlich nicht mehr komme – schließlich beende er nach dem Turnier seine Karriere im Nationalteam.
Bundeskanzler Christian Stocker ließ nicht lange auf sich warten und reagierte auf Instagram mit einem klaren Nein. Ein gesetzlicher Feiertag werde es nicht geben, erklärte er. Allerdings stellte er in Aussicht, den 18. November als besonderen Feier-Tag zu begehen. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen meldete sich zu Wort – allerdings mit einer ironischen Gegenforderung: Nur wenn Österreich die Weltmeisterschaft gewinne und den Pokal nach Wien bringe, könne man über weitere Maßnahmen sprechen.
Österreichs Nationalmannschaft hatte sich durch ein 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina direkt für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada qualifiziert. Für Arnautovic, der mit 130 Länderspielen und 47 Toren Österreichs erfolgreichster Spieler ist, wird es das letzte Turnier für sein Land sein.