In Florenz kaum gebraucht

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Der frühere Wolfsburger Edin Džeko könnte die AC Florenz nach nur einem halben Jahr und zwei Toren in 18 Partien (722 Minuten) wieder verlassen. Der 39-Jährige, der bei der Viola zuletzt meist auf der Bank saß und in der Regel nur in der Conference League von Beginn an auf dem Platz stand, wird seit Tagen mit verschiedenen Klubs in Verbindung gebracht. Laut der französischen Sportzeitung „L’Équipe“ hat der Paris FC einen konkreten Vorstoß gewagt. Hoffnungen der Fans auf eine Rückkehr Džekos zu Jugendklub FK Zeljeznicar haben sich derweil schon zerschlagen.
Aufsteiger Paris habe die Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers zur Priorität erklärt, heißt es. 9-Millionen-Euro-Zugang Willem Geubbels (24) hat mit drei Ligue-1-Toren in 15 Partien bisher noch nicht nachhaltig überzeugt und pendelt zwischen Startelf und Bank. Der in Stuttgart geborene Aufstiegsgarant Jean-Philippe Krasso (28, 17 Ligue-2-Tore 2024/25) kommt bisher aber auch nur auf zwei Treffer. Mitunter spielte Flügelstürmer Jonathan Ikoné (27) als alleinige Spitze. Bester Torschütze ist mit sechs Treffern Rechtsaußen Ilan Kebbal (27), der zuletzt allerdings mit Algerien beim Afrika-Cup weilte – wie auch der Ivorer Krasso.
Džeko trifft FK Zeljeznicar, aber nicht für einen Wechsel
Džeko hat derweil in Florenz einen auslaufenden Vertrag, der per Leistungsoption verlängert werden könnte. Aktuell sieht es allerdings nicht danach aus, als würde diese aktiviert werden. Der bosnische Rekordnationalspieler soll bereit sein, die Toskana schon wieder zu verlassen, hatte Gianluca Di Marzio zuletzt berichtet. In seiner Heimat Bosnien und Herzegowina waren deshalb jüngst auch Gerüchte über eine Rückkehr zu den Wurzeln aufgekommen. Der FK Zeljeznicar aus Sarajevo hatte sogar ein Treffen des Klubchefs mit Džeko bestätigt, woraufhin bei den Fans des Vereins große Hoffnung geweckt wurde. Daraus wird vorerst jedoch nichts.
„Edin Džeko und Nijaz Brković haben nicht über Edins Wechsel zum FK Zeljeznicar gesprochen“, zitierte die kroatische Zeitung „Sportske novosti“ Jasmin Ligata, einen Sprecher des Routiniers. „Das ist zum jetzigen Zeitpunkt keine realistische Option. Das Gespräch drehte sich um die Zukunftsvision der Vereinsführung. Es war ein beratendes und freundschaftliches Gespräch. Der Präsident von Zeljeznicar wird Ihnen dies ebenfalls bestätigen.“ Džeko hatte stets betont, den Verein, den er 2005 verlassen hatte, um nach Teplice zu wechseln, im Herzen zu tragen. Von den Tschechen ging der Torjäger 2007 für 4 Mio. Euro nach Wolfsburg, der Rest ist Geschichte.



