Pokalduell zwischen FC Bayern und RB Leipzig steigt trotz Warnstreiks

Pokalduell zwischen FC Bayern und RB Leipzig steigt trotz Warnstreiks

Sonderbetrieb der U-Bahn 

Pokalduell zwischen FC Bayern und RB Leipzig steigt trotz Warnstreiks

©IMAGO

Dieser Artikel erschien in erster Fassung am 09.02.2026 um 07:34 Uhr und wurde um 17 Uhr nach einer offiziellen Mitteilung des FC Bayern aktualisiert.

Das Pokalspiel zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig findet trotz des Streiks im öffentlichen Nahverkehr statt. Das vermeldete der FC Bayern am Montagnachmittag. Die Gewerkschaft Ver.di hat für den Spieltag zu einem ganztägigen Nahverkehrs-Warnstreik unter anderem in München aufgerufen. Am Abend (20:45 Uhr) ist in der Münchner Arena vom DFB das Viertelfinalspiel angesetzt. „Trotz aller Bemühungen wird es bei der An- und Abreise zu Einschränkungen kommen“, schrieb der Rekordmeister nun.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hatte selbst eine Prüfung angekündigt, wie große Teile der Fußballfans ohne Auto in die Allianz Arena kommen können. Der FC Bayern teilte nun mit, dass Sonderbetrieb eingerichtet werde. Ausschließlich zwischen Marienplatz und Fröttmaning werden von 17:30 Uhr bis Betriebsschluss U-Bahnen in wie bei den Heimspielen des FC Bayern gewohnt enger Taktung fahren – die dazwischen liegenden Bahnhöfe sind für einen Zustieg geöffnet. Zudem wird der übliche Bus-Transfer ab der S-Bahn-Station Donnersberger Brücke aufgestockt, steuert diesmal die U-Bahn-Station Kieferngarten an und fährt bei Bedarf nach der Partie direkt zum Karlsplatz (Stachus). Des Weiteren werden vom Parkplatz des von der Allianz Arena nur zwei Kilometer gelegenen FC Bayern Campus zusätzliche Bus Shuttles eingesetzt.

Der FC Bayern hatte am Sonntagabend nach dem 5:1 gegen die TSG Hoffenheim in der Bundesliga eine Verschiebung nicht ausgeschlossen, wenngleich er nicht davon ausgegangen war. „Wir haben die Entscheidung noch nicht gefällt. Wir werden das miteinander besprechen. Und wenn wir glauben, dass das Spiel durchführbar ist, wovon wir alle ausgehen, dann werden wir es natürlich durchführen, weil die Ersatzmöglichkeiten auch sehr überschaubar sind“, hatte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen gesagt. Es habe eine Besprechung mit der Münchner Verkehrsgesellschaft, der Polizei und weiteren Behörden gegeben.

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