Bayern gegen Leipzig findet statt – trotz Warnstreiks im ÖPNV
Das DFB-Pokalviertelfinale zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig geht am Montagabend über die Bühne. Wegen Nahverkehrswarnstreiken hat der Club spezielle Maßnahmen organisiert.
Das Pokalduell zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig wird wie geplant ausgetragen. Das bestätigte der Rekordmeister am Montag offiziell. Zwar wird die Gewerkschaft Ver.di an diesem Tag zu ganztägigen Warnstreiken im öffentlichen Nahverkehr aufrufen – das Viertelfinale um 20:45 Uhr in der Allianz Arena findet aber statt.
Um Fans dennoch zur Arena zu bringen, hat der FC Bayern zusammen mit der Münchner Verkehrsgesellschaft ein Notfallkonzept aufgelegt. Von 17:30 Uhr an werden spezielle U-Bahnen zwischen Marienplatz und Fröttmaning in enger Taktung fahren. Zusätzlich verstärkt der Club Bus-Shuttle-Services vom Bahnhof Donnersberger Brücke und vom nahegelegenen FC Bayern Campus zum Stadion.
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatte noch am Sonntag erwogen, das Spiel zu verschieben – verwarf diese Idee dann aber, da die zeitlichen Alternativen begrenzt sind. Nach Absprache mit Behörden und Verkehrsbetrieben gilt das Spiel nun als durchführbar, auch wenn An- und Abreise eingeschränkt sein werden.