Rangnick warnt: Österreich muss Spielergeneration erneuern

Nach dem Ausscheiden in der WM-Vorrunde stellt sich Österreich grundsätzliche Fragen. Trainer Rangnick sieht die Mannschaft vor großen Herausforderungen bei der Verjüngung des Kaders.
Das Aus im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft hat Österreich zum Nachdenken gebracht. Die erfolgreich durchgespielte Qualifikation – jener "Magic Moment" – scheint längst Vergangenheit. Nun müssen die Österreicher unangenehme Fragen stellen: Was hat sich in der Mannschaft verändert? Wo ist die Intensität und Aggressivität aus der Qualifikation geblieben?
Besonders die defensive Kompaktheit, die Österreich lange auszeichnete, ist nicht mehr das Erkennungszeichen der Truppe. Trainer Ralf Rangnick sieht die größte Herausforderung in der kommenden Zeit darin, eine neue Generation an Spielern aufzubauen und zu integrieren. Die etablierten Kräfte werden älter, frische Talente müssen entwickelt werden.
Rangnick machte dabei deutlich: Ohne neue Impulse vom Nachwuchs, ohne Spieler mit österreichischen Wurzeln, die aus den Top-Ligen zurückkehren, wird der Umbruch schwierig. Österreich steht vor einer Generationsfrage – und der Trainer weiß, dass schnelle Lösungen unrealistisch sind.