RB Leipzig senkt Messlatte bei Spielerkäufen deutlich
Die Leipziger wollen künftig maximal 20 Millionen Euro für neue Spieler ausgeben. Das zeigt sich auch bei Verhandlungen mit Sergi Altimira vom FC Sevilla.
RB Leipzig ändert seine Transferstrategie grundlegend. Statt Rekordablösen wie 50 Millionen Euro für Xavi Simons sollen künftig maximal 20 Millionen Euro pro Spieler ausgegeben werden. Diesen Betrag hatte der Klub etwa für die Verpflichtung von Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach veranschlagt.
Die neue Sparsamkeit ist unter anderem eine Folge der verpassten Champions-League-Teilnahme in dieser Saison. Allerdings braucht Leipzig für nächste Saison etwa 113 Millionen Euro aus Spielerverkäufen. Potenzielle Einnahmen könnten durch Abgänge wie die von Castello Lukeba oder Kapitän David Raum realisiert werden. Hinzu kommt ein Verkaufserfolg: Juventus Turin aktivierte die Kaufoption für Loïs Openda und zahlt knapp 43 Millionen Euro.
Im Zuge dieser Neuausrichtung führt Leipzig Gespräche mit Sergi Altimira vom FC Sevilla. Der 24-jährige spanische Mittelfeldspieler hat einen Marktwert von etwa 20 Millionen Euro. Allerdings fordert Betis deutlich mehr. Nach einem Treffen zwischen Leipzigs Sportchef Marcel Schäfer und Altimiras Beratern in Sevilla am Montag bleibt offen, ob sich die Parteien einigen können.