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Rettig warnt vor WM-Risiken trotz Rekord-Prämien

14. März 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Der DFB-Geschäftsführer sieht die kommende Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika wirtschaftlich kritisch. Wechselkurse und lange Anreisewege könnten zum Problem werden.

Der Deutsche Fußball-Bund muss sich auf eine wirtschaftlich anspruchsvolle Weltmeisterschaft vorbereiten. DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig macht in einem Interview deutlich, dass trotz üppiger Prämien der FIFA erhebliche finanzielle Risiken entstehen könnten – besonders ohne sportlichen Erfolg.

Die FIFA hat für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zwar Rekordsummen ausgelobt: insgesamt 655 Millionen Dollar Erfolgsprämien, was eine Steigerung von 50 Prozent gegenüber 2022 bedeutet. Jede Mannschaft erhält zudem 1,5 Millionen Dollar für Vorbereitungskosten. Doch Rettig warnt vor versteckten Kostenfaktoren wie Wechselkursrisiken bei Dollar-Zahlungen, die großen Entfernungen und die längere Turnierdauer.

Bezüglich der geopolitischen Lage positioniert sich der 62-Jährige eindeutig: Spiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Russland vor dem Ende des Ukraine-Kriegs schloss er kategorisch aus. Rettig lehnt auch die Teilnahme russischer oder belarussischer Teams an internationalen Wettbewerben ab und widerspricht damit FIFA-Präsident Gianni Infantino.

H
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