Frankfurt scheitert in Champions League – Spätes Tor besiegelt Aus
Eintracht Frankfurt ist vorzeitig aus der Champions League ausgeschieden. Gegen Außenseiter Qarabağ verlor das Team von Interimscoach Schmitt in Baku mit 2:3, obwohl es noch 2:1 geführt hatte.
Eine bittere Niederlage in der Schlussphase: Eintracht Frankfurt verliert bei Qarabağ Ağdam mit 2:3 und ist damit vorzeitig aus der Champions-League-Gruppenphase ausgeschieden. Trotz einer 2:1-Führung kurz vor dem Ende kassierten die Frankfurter noch zwei Gegentore und verabschiedeten sich damit endgültig aus dem Wettbewerb.
Das Team von Interimscoach Dennis Schmitt – seit drei Tagen im Amt nach der Trennung von Dino Toppmöller – hatte vor rund 30.000 Zuschauern in Aserbaidschan Can Uzun und Farès Chaïbi (per Elfmeter) mit Toren in Führung gebracht. Qarabağ glich zunächst aus, schoss dann aber durch Camilo Durán zum 2:2 und traf in der Nachspielzeit durch Bahlul Mustafazada zum entscheidenden 3:2. Mit nur vier Punkten liegt Frankfurt hoffnungslos zurück und kann sich das Abschlussspiel gegen Tottenham sparen.
Sportlich zeigten sich die Frankfurter wieder fehleranfällig in der Defensive, ein Problem, das die Eintracht die ganze Saison über plagt. Für die Trainersuche wird derweil Marco Rose als Favorit auf die Nachfolge Toppmöllers gehandelt. Das abschließende Heimspiel gegen Tottenham findet am Mittwoch statt.