Stich blickt emotionslos auf möglichen Zverev-Triumph

Wimbledon-Champion Michael Stich würde einen Sieg von Alexander Zverev gelassen zur Kenntnis nehmen. Der 1991er-Sieger erinnert sich auch an weniger angenehme Begegnungen mit dem jungen Zverev.
Michael Stich, der 1991 die Rasensensation in Wimbledon gewann, würde einen möglichen Triumph von Alexander Zverev auf dem heiligen Rasen von SW19 ohne große emotionale Regung aufnehmen. Der frühere deutsche Tennisstar signalisiert damit eine eher distanzierte Haltung gegenüber einem potenziellen Grand-Slam-Erfolg seines Landsmannes.
Interessanterweise blickt Stich auf persönliche Begegnungen mit dem jüngeren Zverev zurück, die ihm offenbar nicht in bester Erinnerung geblieben sind. Der ehemalige Champion beschreibt den talentierten Spieler aus seiner früheren Zeit als "zu anstrengend" – eine Charakterisierung, die auf spannungsgeladene Trainings- oder Wettkampfsituationen hindeutet.
Vor dem anstehenden Wimbledon-Finale zeigt sich damit ein interessantes Spannungsfeld zwischen dem Respekt vor Zverevs Leistungen und einer persönlichen Reserve des Vorgängers in der Liste deutscher Grand-Slam-Sieger.