Türkei: Festnahmen im Wettskandal - Ermittlungen gegen Ex-Galatasaray-Funktionär
In der Türkei gibt es neue Festnahmen in einem Wettskandal. Im Fokus steht ein ehemaliger hochrangiger Funktionär von Galatasaray Istanbul. Ihm werden Geldwäsche und verdächtige Finanzgeschäfte vorgeworfen.
Die türkischen Behörden haben im Zusammenhang mit illegalen Wettaktivitäten neue Festnahmen vorgenommen. Betroffen ist unter anderem ein ehemaliger Vizechef des Fußballclubs Galatasaray Istanbul. Gegen ihn wird wegen Geldwäsche und verdächtiger Finanztransaktionen ermittelt – nicht wegen direkter Spielmanipulation.
Im Zentrum der Ermittlungen stehen Vorwürfe, wonach über Immobilienprojekte Gelder aus illegalem Wettgeschäft gewaschen worden sein sollen. Der Betroffene soll zudem Wohnungen an den größten illegalen Wettboss des Landes verkauft haben. Ferner gibt es Fragen zu einer großen Spende an seinen ehemaliger Club in Höhe von 35 Millionen Euro, deren Herkunft ungeklärt blieb.
Nach bisherigen Informationen wird der Verdächtige nach seiner Vernehmung voraussichtlich bis Montag wieder auf freien Fuß kommen. Im Verfahren sollen auch zwei Beşiktaş-Profis angeklagt worden sein, denen jedoch nachweislich keine Schuld trifft – sie kündigten rechtliche Schritte gegen den Verband an.