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Union Berlin reduziert Stadionkapazität wegen Verkehrsproblemen

11. Oktober 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Der Berliner Fußball-Bundesligist muss beim geplanten Ausbau der Alten Försterei Abstriche machen. Der Senat hat ein überarbeitetes Verkehrskonzept genehmigt – allerdings mit niedrigerer Zuschauerkapazität als ursprünglich vorgesehen.

Union Berlin kann endlich mit dem lange verzögerten Stadionausbau vorangehen. Der Berliner Senat hat ein angepasstes Verkehrskonzept genehmigt, nachdem die ursprüngliche Planung im September von der Verkehrsverwaltung abgelehnt worden war. Doch der Kompromiss hat seinen Preis: Statt der geplanten 40.500 Zuschauer soll das neue Stadion nun mit 34.500 Plätzen ausgebaut werden.

Präsident Dirk Zingler akzeptiert die Reduktion als notwendiges Zugeständnis an die Verkehrssituation rund um das Stadion. Trotzdem soll der Gebäudekörper unverändert bleiben, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für den Verein zu minimieren. Die fehlenden Kapazitäten könnten später ergänzt werden, betont Zingler. Am Zeitplan will Union festhalten: Ende 2026 Umzug ins Olympiastadion, Ende 2027 Rückkehr ins fertiggestellte neue Stadion.

Das aktuelle Stadion An der Alten Försterei fasst knapp 22.000 Zuschauer. Nach acht Jahren Wartezeit auf das Planungsrecht kann das Bebauungsplanverfahren nun zügig vorangehen. Mit dem nun genehmigten Verkehrskonzept – vermutlich mit optimiertem Shuttle-Service – können die Arbeiten endlich starten.

H
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