Klausel unter Marktwert

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Dieser Artikel erschien erstmals am 31.05.2026 um 11:39 Uhr und wurde aktualisiert.
Anfang Mai bei der 0:1-Heimniederlage des VfL Wolfsburg gegen Bayern München stand Patrick Wimmer zuletzt für die Niedersachsen auf dem Platz. Die Zeichen verdichten sich, dass es nach vier Jahren die letzte Partie des Österreichers im VfL-Trikot gewesen ist. Zwar soll sich Bundesliga-Absteiger nach wie vor um einen Verbleib der bis 2027 gebundenen Offensivkraft bemühen, der Kreis an Interessenten ist jedoch groß. Wie die „Bild“-Zeitung am Sonntag meldet, ist auch Eintracht Frankfurt ins Rennen um Wimmer eingestiegen.
Update: Am Nachmittag berichtete „Sky“ über einen weiteren Interessenten an Wimmer: Die TSG Hoffenheim soll konkrete Gespräche über eine Verpflichtung mit der Spielerseite führen. Die Kraichgauer seien optimistisch. Der TV-Sender beziffert die Ausstiegsklausel, die Wimmer einen Wolfsburg-Abgang nach dem Abstieg ermöglichen soll, auf 10 Millionen Euro. Bei Wimmers Wechsel zum VfL lag das noch oberhalb des damaligen Marktwertes von 8 Mio. Euro. Mittlerweile liegt Wimmers Taxierung bei 12 Mio. Euro.
Wimmer war verletzungsbedingt in der Bundesliga-Relegation nicht für den VfL zum Einsatz gekommen, konnte den Abstieg der Niedersachsen nicht verhindern. Sieben Scorer aus 25 Ligaeinsätzen standen 2025/26 beim 30-fachen Nationalspieler zu Buche. Wimmer wurde allerdings mehrfach durch Verletzungen zurückgeworfen und bestritt im Saisonverlauf lediglich drei Partien über die volle Distanz von 90 Minuten. Sein Marktwert war im jüngsten Bundesliga-Update auf 12 Mio. Euro gesunken.
Frankfurt soll dem Bericht zufolge nun seine Fühler nach dem Wolfsburger ausgestreckt haben. Bei den Hessen erfolgte am Sonntag die Verkündung eines neuen Trainers: Adi Hütter tritt seine zweite Amtszeit am Main an. Mit Hütter übernimmt ein Landsmann Wimmers bei der SGE das Ruder, beide sollen ein gutes Verhältnis haben.
Ob die Eintracht im Buhlen um den Profi ernst macht, und Wimmer zum ersten Zugang unter Hütter werden könnte, bleibt abzuwarten. In jedem Fall dürfte die Konkurrenz groß sein, seit Langem wird Wimmer auch mit einem Wechsel nach England in Verbindung gebracht. Insbesondere der vom deutschen Coach Fabian Hürzeler geleitete Klub Brighton & Hove Albion soll ein Auge auf ihn geworfen haben, die Seagulls spielen 2026/27 international.
Wahrscheinlich ist hingegen, dass eine Entscheidung in Sachen Zukunft bei Wimmer erst nach der Weltmeisterschaft fällt – der 25-Jährige zählt zum Kader von Österreichs Coach Ralf Rangnick und kann beim Turnier mit guten Leistungen weitere Eigenwerbung betreiben.
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