Nur letzte Details offen

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Die Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum Karlsruher SC wischte Tobias Strobl Anfang April noch amüsiert beiseite, der VfL Wolfsburg lässt den Trainer des SC Verl jedoch zwei Monate später erweichen. Die erstmals aus der Bundesliga abgestiegenen Wölfe wollen das Projekt Wiederaufstieg mit dem 38-Jährigen angehen – unter der Aufsicht des kürzlich zum Sportchef beförderten Dieter Hecking.
Wie „Sport1“, die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ und „Sky“ übereinstimmend berichten, fehlen nur noch letzte Details, damit Strobl in Kürze als neuer Wolfsburg-Trainer präsentiert werden kann. Aufgrund seines laufenden Vertrages wird für den VfL eine Ablösesumme fällig. Der gebürtige Ingolstädter und ehemalige Reservetrainer des FC Augsburg heuerte im vergangenen Sommer in Verl an, wo er sich ins Blickfeld der Niedersachsen beförderte. Die Ostwestfalen haben ihre historisch beste Saison der Geschichte auf Rang sechs in der 3. Liga abgeschlossen.
Strobl soll den Neuaufbau Wolfsburgs anleiten und den Klub wieder in Richtung Bundesliga befördern. Dem Vernehmen nach gilt Hecking, der den Abstieg als Coach zuletzt nicht mehr verhindern konnte, als eine treibende Kraft einer Verpflichtung Strobls. „Sport1“ zufolge war der Coach auch Thema bei Arminia Bielefeld für die Nachfolge von Mitch Kniat.

„Ich habe es eher amüsiert aufgenommen, denn das Thema tangiert mich überhaupt nicht und ist auch beim Verein kein Thema“, erklärte Strobl im Gespräch mit der „Neuen Westfälischen“, als er mit dem KSC in Verbindung gebracht wurde. „Mich zieht hier nichts weg.“ Dann folgte das Werben aus Wolfsburg.
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