Vragel da Silva schwärmt von seiner Zeit bei Energie Cottbus
Der ehemalige Abwehrspieler blickt in einem Interview auf seine Jahre beim Bundesliga-Klub zurück. Er erinnert sich an Trainer Eduard Geyer, legendäre Aufstiege und warum er sich anfangs gegen einen Wechsel sträubte.
Vragel da Silva spielte zwischen 2001 und 2009 für Energie Cottbus und erlebte dort die erfolgreichste Phase seiner Karriere. Im Interview spricht der Brasilianer über seine emotionalsten Erinnerungen an den Lausitzer Klub, der sich mittlerweile zurück in die 3. Liga gekämpft hat und nun um den Aufstieg in die 2. Bundesliga ringt.
Seine erste Reise nach Cottbus hätte fast zum Totalausfall geführt. Da Silva war zunächst abgeschreckt von der Stadt und wollte nicht wechseln. Erst die hartnäckige Interessensbekundung des Vereins und ein zweiter Besuch überzeugten ihn – und dann verliebte er sich in die Region und ihre Fans. Besonders Trainer Eduard Geyer prägte seine Zeit dort. Der Legionär beschreibt ihn als gefürchteten, aber äußerst effektiven Coach, der durch extreme Trainingsintensität und Disziplin zum Erfolg führte. Da Silva erinnert sich noch heute an berüchtigte Trainigslager und Geyers Temperamentsausbrüche.
Der deutsche Spielstil des brasilianischen Verteidigers machte ihn schnell zum Publikumsliebling. Seine bedingungslose Zweikampfführung und Luftstärke waren sein Markenzeichen. Besonders stolz ist da Silva auf die Aufstiege mit Cottbus – zunächst 2000 in die Bundesliga und später 2006 zurück aus der 2. Liga. Diese Erfolge verdankt er auch dem außergewöhnlichen Zusammenhalt der Mannschaft. Heute drückt er seinem früheren Klub beide Daumen für den erneuten Aufstieg.