Newcastle in der Krise: Howe unter Druck
Newcastle United enttäuscht in dieser Saison massiv. Trotz hoher Investitionen in neue Stürmer und Champions-League-Status rangiert der Klub nur im Mittelfeld. Trainer Eddie Howe gerät zunehmend unter Beobachtung.
Newcastle United erlebt eine frustrierende Spielzeit. Mit nur neun Siegen aus 18 Spielen belegt der Klub Platz elf der Premier League – eine deutliche Verschlechterung gegenüber der Vorsaison, die noch Champions-League-Qualifikation gebracht hatte. Besonders bemerkenswert: Trotz der fünfthöchsten Investitionen weltweit konnte sich die Mannschaft um Trainer Eddie Howe nicht wie erhofft entwickeln.
Das Kernproblem liegt in der Offensive. Nach dem 145-Millionen-Euro-Verkauf von Top-Torjäger Alexander Isak zu Liverpool investierte Newcastle über 190 Millionen Euro in drei neue Angreifer: Nick Woltemade, Yoane Wissa und Anthony Elanga. Doch die Bilanz ist enttäuschend. Während Isak in der Vorsaison 34 Tore und Vorlagen erzielte, brachten die drei Neuzugänge zusammen nur 20 Treffer und Assists. Insbesondere nach dem Jahreswechsel ist die Chancenverwertung dramatisch eingebrochen – Woltemade erzielte kein Tor mehr seit Januar.
Trainer Howe steht nun unter Beobachtung. Mit durchschnittlich 1,55 Punkten pro Spiel verzeichnet der 46-Jährige seine schwächste Saison in Newcastle. Experten sehen seinen Job gefährdet, sollte sich die Offensive in den kommenden Wochen nicht deutlich verbessern.