Seit Donnerstag rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf Vorrundengruppen mit 48 Teams. Am Sonntag ist auch die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich gegen Curaçao in den Wettbewerb gestartet. Im WM-Blog halten wir euch über das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie alle weiteren Themen rund um das XXL-Turnier auf dem Laufenden.
16:11 Uhr
Südkorea-Verteidiger Lee im Fokus vom BVB und RB Leipzig
Der südkoreanische WM-Fahrer Han-beom Lee hat sich offenbar in den Fokus mehrerer Bundesligisten gespielt. Der 23 Jahre alte Verteidiger vom dänischen FC Midtjylland, der beim Auftaktsieg gegen Tschechien 90 Minuten lang auf dem Platz stand, steht Berichten zufolge auf dem Zettel von Borussia Dortmund und RB Leipzig. Die beiden deutschen Klubs sind jedoch nicht die einzigen Interessenten am neunfachen Nationalspieler.
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15:47 Uhr
Jetzt noch kostenlos ins WM-Streak-Game einsteigen!
Die WM 2026 ist erst wenige Tage alt – und hat im neuen Streak-Game von Transfermarkt schon für die ersten großen Überraschungen gesorgt. Der späte Ausgleich Katars gegen die Schweiz, das überraschende 0:0 von Europameister Spanien gegen WM-Debütant Kap Verde und weitere knifflige Partien haben gezeigt: Einen langen Streak aufzubauen, ist alles andere als einfach. Genau deshalb bleibt das Rennen offen – und genau deshalb lohnt sich der Einstieg weiterhin!
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15:39 Uhr
Leistungsklausel im Tuchel-Vertrag – Chalobah nachnominiert
Nur weil Thomas Tuchel seinen Vertrag als englischer Nationaltrainer vor einiger Zeit bis 2028 verlängert hat, bedeutet das nicht, dass der deutsche Trainer die Three Lions bei der Heim-EM in zwei Jahren auch trainieren wird. Dafür muss der 52-Jährige bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko erst einmal liefern. Wie ein Verantwortlicher der FA nun bestätigte, ist im Vertrag des ehemaligen Bayern- und BVB-Coachs eine Leistungsklausel verankert – hier geht’s zu den Details.
Derweil ist nun auch klar: Tuchel muss im weiteren Turnierverlauf auf Tino Livramento von Newcastle United verzichten. Der 23 Jahre alte Verteidiger hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird durch Trevoh Chalobah vom FC Chelsea ersetzt.
➜ Alle Infos hier im Artikel!
15:21 Uhr
Irans Torabi droht Turnier-Aus wegen ungültigem Visum
Die Nationalmannschaft Irans muss in den kommenden beiden WM-Gruppenspielen möglicherweise auf Offensivspieler Mehdi Torabi verzichten. Das Visum des 31-Jährigen wurde nach der ersten Einreise in die USA und Irans WM-Auftakt gegen Neuseeland (2:2) für ungültig erklärt, berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur „Irna“.
Während den übrigen Nationalspielern ein Visum zur mehrmaligen Einreise in die USA ausgestellt wurde, hatte Torabi demnach nur die Genehmigung für eine einzelne Einreise. Der iranische Verband hat bereits ein neues Visum beantragt, um Torabis Teilnahme an den nächsten zwei Spielen zu ermöglichen.
Rein sportlich würde ein Ausfall Torabis wohl nicht so schwer wiegen. Gegen Neuseeland kam er nicht zum Einsatz. Bei der WM ist er als Nachrücker für den früheren Bundesliga-Profi Sardar Azmoun dabei. Dem Ex-Leverkusener war unpatriotisches Verhalten vorgeworfen worden. Während Azmoun in den vergangenen Jahren wiederholt Kritik am islamischen System im Iran geäußert hatte, gilt der in der iranischen Premier League für Traktorsasi Täbris spielende Torabi als äußerst regimetreu. Er unterstützt auch offen die iranischen Revolutionsgarden, die in den USA auf der Terrorliste stehen.
➜ WM 2026: Die Gruppe G im Überblick!
15:12 Uhr
Schiedsrichter Zwayer kommt zu WM-Debüt bei US-Spiel
Schiedsrichter Felix Zwayer kommt beim zweiten Auftritt von Gastgeber USA zu seinem WM-Debüt. Der Berliner wurde vom Weltverband FIFA für das Aufeinandertreffen zwischen dem US-Team und Australien am Freitag (21Uhr/ARD und MagentaTV) in Seattle am zweiten Spieltag der Gruppe D eingeteilt. Als Assistenten stehen ihm Christian Dietz und Robert Kempter zur Seite.

Für Zwayer ist es eine Premiere. Der Bundesliga-Schiedsrichter pfiff bereits bei der Europameisterschaft 2024, der Klub-WM, internationalen Junioren-Turnieren und beim Europa-League-Finale 2025. Auf der größtmöglichen Bühne war er aber noch nicht aktiv.
➜ WM 2026: Alle Statistiken und der Spielplan auf einen Blick!
14:50 Uhr
Medien: WM-Aus für Englands Livramento
Kurz vor dem ersten Spiel gegen Kroatien am Mittwoch (22 Uhr) hat Mitfavorit England einen personellen Rückschlag zu verkraften. Nach übereinstimmenden Medienberichten fällt Tino Livramento von Newcastle United für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko aus.
Der 23 Jahre alte Verteidiger hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und soll vom deutschen Trainer Thomas Tuchel durch Trevoh Chalobah vom FC Chelsea ersetzt werden.
➜ 1,36 Milliarden Euro Marktwert: Englands Kader im Detail!
14:06 Uhr
WM-Spiele in der Nacht? Podolski schläft lieber durch
Nachts für die WM aufzustehen, kommt für Lukas Podolski nicht mehr infrage. Das XXL-Turnier hat für den Ex-Profi einfach nicht die Bedeutung früherer Sportevents in Nordamerika. „Der einzige Grund, warum ich früher nachts aufgestanden bin, waren die Chicago Bulls oder Mike Tyson“, sagte der 41-Jährige im „Sport1“-Interview. Für die nächtlichen WM-Spiele stehe er nun aber nicht auf: „Nein, da bin ich raus.“
Der Weltmeister von 2014 würde nur bei möglichen K.o.-Spielen der DFB-Auswahl in der deutschen Nacht eine Ausnahme machen. „Dann bin ich dabei. Ansonsten richte ich meinen Tagesablauf nicht nach dem Turnier aus“, meinte Podolski. „Mein Fokus liegt jetzt auf den Kindern und nicht auf dem Fußball.“ Der in Polen geborene Podolski hatte im Mai seine Karriere beim polnischen Klub Górnik Zabrze beendet.
➜ 130 Spiele, 49 Tore: Die DFB-Karriere von Podolski in Zahlen!
13:26 Uhr
Messi vor Jubiläum – Argentinien greift am Mittwoch ein
Jubiläum beim amtierenden Weltmeister: Lionel Messi greift mit der argentinischen Nationalmannschaft am Mittwoch ins Geschehen ein, wenn es in der Früh in WM-Gruppe J gegen Algerien geht (3 Uhr/live bei ARD und MagentaTV). Der 38 Jahre alte Offensivspieler, der bei Inter Miami unter Vertrag steht, wird dann sein bereits 200. Länderspiel bestreiten und als Rekordnationalspieler Argentiniens noch weiter wegziehen.
Seine Premiere feierte Messi im Alter von 18 Jahren, einem Monat und 24 Tagen am 17. August 2005 unter Trainer José Néstor Pekerman bei einem 2:1-Testspielsieg in Ungarn. Als Joker sah er sogar Rot.
➜ In der Startformation stand damals auch ein Wolfsburger Profi!
09:03 Uhr
Negativ-Rekord für Oyarzabal – Presse zerlegt Spanien
Das 0:0 gegen Kap Verde zum WM-Auftakt brachte für Spaniens Stürmer Mikel Oyarzabal eine zusätzliche Negativstatistik mit sich: Seit Beginn der Datenerfassung bei der WM 1966 brachte es laut „Opta“ kein WM-Spieler in den ersten 30 Minuten einer Partie auf null Ballkontakte. Zwar konnte der 29-Jährige, der die Furia Roja 2024 im Finale mit seinem Treffer zum Europameister gemacht hatte, im weiteren Spielverlauf noch den ein oder anderen Ballkontakt aufweisen – spielentscheidend wurde er beim insgesamt enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft allerdings nicht mehr.
Die spanische Presse zerlegte ihre Nationalmannschaft am Dienstag voller Enttäuschung über das Ergebnis. Die „Marca“ schrieb von einem „Desaster: Die spanische Nationalmannschaft, nicht wiederzuerkennen, ohne Fußball, Ideen und Mittel“.
Weitere Pressestimmen:
„AS“: „Spanien versagt bei seinem WM-Auftakt gegen Kap Verde. Nicht einmal der Einsatz von Lamine konnte den schlechten Eindruck in Atlanta wettmachen.“
„Mundo Deportivo“: „Enttäuschender Start für Spanien, das sich gegen Kap Verde nicht durchsetzen konnte. La Roja, die das Spiel dominierte und es unermüdlich versuchte, kam bei ihrem WM-Debüt ins Stocken und schaffte es nicht, Vozinha, den MVP des Spiels, zu überwinden. Lamine Yamal kam in der zweiten Halbzeit zur Rettung, doch es reichte nicht aus, um das Spiel wieder in Gang zu bringen.“
„El País“: „Kap Verde lässt Spaniens Hoffnungen platzen. Die Mannschaft von Luis de la Fuente, einer der großen Favoriten des Turniers, schafft es nicht, den Widerstand des afrikanischen Debütanten zu überwinden – in einem für La Roja trotz der Rückkehr von Lamine eher glanzlosen Spiel.“
„El Mundo“: „Ein katastrophales Spanien startet mit einem traurigen, torlosen Unentschieden gegen Kap Verde in die WM. Die Mannschaft von Luis de la Fuente, die 20 Minuten vor Schluss auf Lamine zurückgreifen musste, lieferte gegen einen deutlich unterlegenen Gegner eine ideenlose Vorstellung ab.“
➜ Spiel verpasst? Alle Highlights und Tore der WM gibt es hier im Video!
08:43 Uhr
Nach 6. WM: Mexiko-Ikone Ochoa will aufhören
Als Guillermo Ochoa sein erstes von heute 153 Länderspielen für Mexiko bestritt, war der heutige Jungstar von El Tri, Gilberto Mora (17), noch gar nicht geboren. 2004 wurde der heute 40 Jahre alte Torwart erstmals berufen, 2005 feierte er seine Premiere zwischen den Pfosten. Es folgten bis zum gerade gestarteten Turnier in seiner Heimat, Kanada sowie den USA insgesamt sechs WM-Teilnahmen (2006, 2010, 2014, 2018, 2022, 2026) – geteilter Rekord. Nach der Weltmeisterschaft will Ochoa seine lange Karriere beenden.
➜ Alle Infos im Artikel!
08:22 Uhr
Kap Verdes Held Vozinha: Tränen für Oma und Opa
Spieler des Spiels, ein Held für Kap Verde, eine Inspiration für Millionen Fußball-Fans: Vozinha wurde nach der Sensation gegen Spanien von seinen Emotionen übermannt, weinte hemmungslos in den Armen seiner Mitspieler. Für den 40 Jahre alten Keeper des portugiesischen Zweitligisten GD Chaves, der nun zu den zehn ältesten eingesetzten Spielern der WM-Historie zählt, war der Turnierauftakt wie ein Märchen.
➜ Alle Stimmen und Hintergründe im Artikel!
08:00 Uhr
Warnung an WM-Fans: Finger weg von der Rocky-Statue
Lasst die Rocky-Statue in Ruhe – oder lebt mit den Konsequenzen! Mit einem Augenzwinkern, aber durchaus auch etwas Ernst, warnt die Tourismusbehörde Visit Pennsylvania auf ihrem Instagram-Kanal die Fans bei der WM vor dem „Fluch der Rocky Statue“, der schon so manche Sportmannschaft erwischte. Das bislang letzte Opfer: Ecuador. Vor dem WM-Spiel am Sonntag (Ortszeit) gegen die Elfenbeinküste stiegen die Fans der Südamerikaner die Stufen vor dem Philadelphia Art Museum hinauf und hüllten das berühmte Denkmal des Boxers Rocky Balboa, einem fiktiven Film-Charakter, in ein gelbes Trikot ihrer Mannschaft. Blöd für sie: Der anschließende WM-Auftakt ging 0:1 verloren.
Die Statue, die 1982 für den dritten Teil der „Rocky“-Filmreihe erschaffen und später der Stadt von Schauspieler Sylvester Stallone geschenkt wurde, scheint alles andere als ein Glücksbringer zu sein, wenn sie in fremden Farben leuchtet. NFL-Fans wissen das bestens: Die Minnesota Vikings (2018), die New England Patriots (Super Bowl 2018) und die San Francisco 49ers (2023) – alle haben ihr Team-Trikot auf den ikonischen Boxer gezogen, nur um kurze Zeit später Niederlagen zu kassieren.
Da noch fünf weitere WM-Begegnungen in der Stadt im Bundesstaat Pennsylvania ausgetragen werden, warnte die Tourismusbehörde nun: „An die Delegationen von Brasilien, Haiti, Frankreich, Irak, Curaçao, Kroatien und Ghana: Pennsylvania heißt euch herzlich willkommen und wünscht euch viel Erfolg bei euren Spielen in Philadelphia. Aber als gute Gastgeber möchten wir euch auf ein gut dokumentiertes Phänomen hinweisen: den Fluch der Rocky Statue.“
➜ WM 2026: Alle Spielorte, Stadien-Kapazitäten und Spiele im Überblick
07:14 Uhr
Tunesien wirft Trainer Lamouchi raus – Renard übernimmt
Der tunesische Fußballverband hat die Trennung von Nationaltrainer Sabri Lamouchi während der laufenden WM vollzogen. Das wurde am Dienstagmorgen auf den Social-Media-Kanälen des Verbandes bestätigt. Der Franzose Hervé Renard wird als Nachfolger das Nationalteam für das restliche Turnier anführen.
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06:23 Uhr
Keine Angst vor Haaland: Irak will „die Welt schocken“
Die unerwarteten Punktgewinne von Außenseitern wie Katar und Kap Verde machen den irakischen Fußballern Mut, im WM-Duell mit Norwegen selbst eine Sensation zu schaffen. „Absolut. Es ist Zeit, der Welt zu zeigen, was wir können. Nur dabei zu sein, ist nicht genug. Wir wollen so gut wie möglich performen und wollen die Welt schocken“, sagte Iraks australischer Trainer Graham Arnold.
Katar hatte gegen die Schweiz 1:1 gespielt, Kap Verde und Topfavorit Spanien trennten sich 0:0. Der Fußball-Zwerg kehrt an diesem Mittwoch (00.00 Uhr, MagentaTV) nach 40 Jahren auf die WM-Bühne zurück und ist krasser Außenseiter gegen die norwegische Auswahl um Star-Stürmer Erling Haaland. „Natürlich ist er ein herausragender Spieler. Ich liebe, wie er spielt. Wir müssen für das Eins-gegen-Eins-Duell bereit sein“, forderte Arnold. Er habe Vertrauen in seine Abwehr. Auch für die Skandinavier wird es das erste WM-Spiel seit 28 Jahren sein.
05:37 Uhr
Fehlende Stabilität: DFB-Team für Löw noch nicht titelreif
Ex-Bundestrainer Joachim Löw zählt die deutsche Nationalmannschaft trotz einer positiven Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren nicht zu den ganz großen WM-Favoriten. „Die Mannschaft hat viel Qualität, aber noch nicht die Stabilität, die es braucht, um Titel zu gewinnen“, sagte Löw in der Live-Show „Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe“ auf TikTok. Für den großen Coup beim XXL-Turnier in Kanada, Mexiko und den USA benötige das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann zudem „Persönlichkeiten, wie wir sie 2014 hatten. Das muss sich in dieser Mannschaft jetzt erst einmal zeigen. Joshua Kimmich allein wird nicht reichen, oder Manuel Neuer. Wir brauchen schon noch ein paar mehr“, sagte Löw und ergänzte: „Dann sind wir vielleicht stark genug.“
In erster Linie werde es darauf ankommen, in jedem Spiel über 90 Minuten Dominanz auszuüben. Dazu sei die Mannschaft trotz großer Fortschritte bisher noch nicht regelmäßig in der Lage gewesen. „Sie lässt häufig den Gegner ein bisschen zurückkommen. Wenn wir es hinbekommen, stabil zu sein, solche Widerstände zu überwinden und mehr Orientierung, mehr Klarheit über 90 Minuten zu zeigen, dann gehören wir zum Favoritenkreis“, befand Löw.
05:15 Uhr
Frage aus dem Gefängnis: Fall Gleizes bewegt die Franzosen
Sein Stuhl bleibt leer – und doch ist der Journalist Christophe Gleizes bei der WM präsent. „Ich hoffe für ihn und seine Familie, dass er so schnell wie möglich hier sein und seine Fragen selbst stellen kann“, sagte Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps bei einer Pressekonferenz. Ein Reporter der „L’Équipe“ hatte stellvertretend für Gleizes eine Frage gestellt – weil der in Algerien im Gefängnis sitzt.
Der Fall des 37-Jährigen bewegt nicht nur französische Medienvertreter, von denen bei der Pressekonferenz in East Rutherford mehrere einen Schal mit der Aufschrift „Free Gleizes“ bei sich trugen. Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino machte sich bereits für eine Begnadigung des Journalisten stark. „Er hat seine Akkreditierung und er hat seinen Platz hier“, sagte der Chef des Weltverbands schon vor dem Start des Turniers. „Ich hoffe, dass er in einem großen Akt der Menschlichkeit die präsidentielle Begnadigung bekommt und noch während der WM zu uns stoßen kann“, erklärte Infantino.
Gleizes, ein Mitarbeiter der Zeitschriften „So Foot“ und „Society“, recherchierte nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen für eine Reportage über den algerischen Club Jeunesse Sportive de Kabylie (JSK) und wurde im Mai 2024 in dem nordafrikanischen Land festgenommen. Im Juni 2025 wurde er wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ schließlich zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die Justiz warf Gleizes Kontakt zu einer Separatistenbewegung vor, die in Algerien als Terrororganisation eingestuft wird.
05:03 Uhr
Iran trotzt politischem Druck – 2:2 gegen Neuseeland
Die iranische Nationalmannschaft hat in ihrem politisch stark aufgeladenen ersten WM-Spiel einen sportlichen Rückschlag vermieden. Vor dem Hintergrund des Rahmenabkommens im Krieg der USA gegen den Iran kam das Team in Inglewood nach zweimaligem Rückstand zu einem 2:2 (1:1) gegen Neuseeland.
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04:52 Uhr
Rangnick nach Spaniens 0:0: Man muss „auf der Hut sein“
Das Favoriten-Stolpern bei der WM ist für die Österreicher vor dem Spiel gegen Außenseiter Jordanien ein zusätzliches Zeichen zur Vorsicht. „Das zeigt einfach nochmal, wie man auf der Hut sein muss, von Anfang an“, sagte Teamchef Ralf Rangnick. Auch ohne die überraschenden Resultate hätte er seiner Mannschaft aber vertraut, den Gegner aus dem arabischen Königreich nicht zu unterschätzen. „Es gibt niemanden bei uns, der das Spiel auf die leichte Schulter nimmt“, sagte der 67-Jährige. Man wisse, dass man auf einen „richtig unangenehmen Gegner“ treffe.
Österreich ist erstmals seit 1998 in Frankreich wieder bei einer WM-Endrunde dabei. „Es bedeutet uns sehr viel, dass Österreich wieder dabei ist nach fast 30 Jahren“, sagte Kapitän David Alaba. Wegen der Zeitverschiebung findet die Partie im San-Francisco-Bay-Area-Stadion in Santa Clara zur für die Fans in der Heimat ungünstigen Zeit am Mittwoch um 6 Uhr morgens statt (ZDF und MagentaTV). Für die Spieler sei der Anstoß um 21 Uhr Ortszeit (Dienstag) dagegen gut, erklärten Alaba und Rangnick. „Jetzt sind wir schon ein bisschen da. Ich glaube, Jetlag hat jetzt keiner mehr“, sagte Alaba und lächelte. „Wir sind es alle gewohnt, am Abend zu spielen.“
03:24 Uhr
Nach umstrittener Geste: Keine Konsequenzen für Videoschiri
Seine viel diskutierte Handgeste hat für den australischen Schiedsrichter Shaun Evans keine Konsequenzen durch den Weltverband FIFA. Das unabhängige Disziplinarkomitee habe die Angelegenheit geprüft und keinen Beweis für einen Verstoß gegen den FIFA-Disziplinarcode festgestellt, teilte der Weltverband auf „dpa“-Anfrage mit. Zuvor hatte Evans den Verdacht zurückgewiesen, mit der Geste während der TV-Übertragung des WM-Spiels zwischen Deutschland und Curaçao (7:1) bewusst eine Botschaft gesendet zu haben.„ Ich möchte klarstellen, dass ich weder absichtlich eine Handgeste noch ein Symbol verwendet habe, um irgendeine Botschaft, Zugehörigkeit, ein Spiel oder eine Überzeugung zu vermitteln“, wurde Evans in einer FIFA-Mitteilung zitiert.
02:45 Uhr
Uruguay mit WM-Stotter-Start gegen Saudi-Arabien
Nach Spanien hat auch Uruguay als zweiter Favorit der Gruppe H einen Stotter-Start hingelegt. Der zweimalige Weltmeister musste sich in seinem Auftaktspiel in Miami gegen Saudi-Arabien mit einem 1:1 (0:1) zufriedengeben. Die Kritik an Startrainer Marcelo Bielsa (70) dürfte angesichts der in der ersten Halbzeit schwachen Leistung zunehmen. Maxi Araujo (80. Minute) rettete mit seinem Ausgleichstreffer der nach dem Seitenwechsel drückend überlegenen La Celeste zumindest einen Punkt. Abdulelah Al-Amri (41.) hatte Saudi-Arabien in Führung gebracht und Hoffnungen auf einen zweiten Coup nach dem Sensations-Sieg bei der WM 2022 gegen den späteren Weltmeister Argentinien gemacht.
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