Kompany verteidigt Bayern-Einsatzpolitik nach Verletzungen
FC-Bayern-Trainer Vincent Kompany weist Vorwürfe zurück, Spieler zu früh nach Verletzungen einzusetzen. Kane und Neuer seien verantwortungsvoll behandelt worden, betont der Coach.
Vincent Kompany hat sich gegen Kritik an der Verletzungspolitik des FC Bayern verteidigt. Der Trainer stellte klar, dass das Risiko von Folgeblessuren unmittelbar nach einer Rückkehr ins Spielgeschehen am größten sei. Deshalb setze man beim Rekordmeister auf Vorsicht und gebe Profis ausreichend Zeit für ihre Genesung.
Als Beispiele für diese umsichtige Herangehensweise nannte Kompany Torjäger Harry Kane und Torwart Manuel Neuer. Kane habe nach einer Wadenprellung eine komplette Trainingswoche absolviert, bevor er am Samstag gegen Bayer Leverkusen wieder zum Einsatz komme. Neuers Rückkehr ins Tor sei ebenfalls bedacht erfolgt, eine zusätzliche Woche vor dem Spiel gegen Mönchengladbach sei bewusst genutzt worden – dennoch zog sich der Keeper dort eine neuerliche Wadenverletzung zu.
Für das Spitzenspiel in Leverkusen fallen neben Neuer auch Jamal Musiala, Alphonso Davies und Jonas Urbig aus. Der 22-jährige Urbig wird wegen einer Gehirnerschütterung durch Routinier Sven Ulreich vertreten, der nach anderthalb Jahren sein Bundesliga-Comeback gibt. Kompany rechnet damit, dass Urbig und Musiala in der nächsten Woche trainieren können, während Neuer und Davies erst Anfang April nach der Länderspielpause zurückkehren.