77 km/h zu viel: Jutta Speidel rekapituliert drei Monate ohne Führerschein

77 km/h zu viel: Jutta Speidel rekapituliert drei Monate ohne Führerschein
„Kenne jetzt alle Eisenbahnstrecken“

77 km/h zu viel: Jutta Speidel bekommt Führerschein nach drei Monaten zurück

Julian

Julian Nuhanovic

von Julian Nuhanovic

07.02.2026, 19:11 Uhr

07. Februar 2026 um 19:11 Uhr

Jutta Speidel musste nach einem klaren Tempoverstoß drei Monate auf ihren Führerschein verzichten. Doch die Zwangspause ist fast vorbei, bald sitzt sie wieder hinter dem Steuer.

  • Im Video oben: Nach ihrem Führerscheinentzug bittet Jutta Speidel um Spenden

Anfang November musste Jutta Speidel den Führerschein abgeben, nachdem sie bei einer Heimfahrt von einer Lesereise in der Schweiz deutlich zu schnell unterwegs war. Die 71-Jährige hatte mehrere Verkehrsschilder übersehen und wurde bei erlaubten 60 km/h mit 137 km/h geblitzt – 77 km/h zu viel. Der Verstoß hatte Konsequenzen: Neben dem Führerscheinentzug erhielt Jutta Speidel Punkte in Flensburg und ein saftiges Bußgeld.

Nach drei Monaten Sperre: Jutta Speidel darf bald wieder fahren

Jutta Speidel hat ihren Führerschein zwar noch nicht zurück, doch das Ende der Sperre rückt in greifbare Nähe. „Nur noch wenige Tage, dann habe ich ihn wieder. Dann habe ich die drei Monate hinter mir“, sagt die Schauspielerin gegenüber der „AZ„.

Die Zeit ohne Auto habe Jutta Speidel, die im TV auch bei einer Dating-Show teilgenommen hat, besser überstanden als gedacht, berichtet Speidel. „Ich bin sehr viel gelaufen. An die 200 Kilometer bestimmt“, erzählt sie lachend. „Und ich kenne jetzt auch alle Eisenbahnstrecken und viele S-Bahn-Verbindungen.“ Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln warm geworden ist sie allerdings offenbar nicht: „Ich werde am 1. März sofort wieder losdüsen“, stellt sie klar.

Jutta Speidel engagiert sich seit vielen Jahren sozial.

Jutta Speidel engagiert sich seit vielen Jahren sozial. IMAGO / Stephan Wallocha

Jutta Speidel verbrachte Weihnachtszeit ohne Führerschein

Für Jutta Speidel war der Verlust ihres Führerscheins besonders schmerzhaft – und das aus gutem Grund: Als Botschafterin ihres Vereins Horizont e.V., der Müttern und Kindern in Not unterstützt, ist sie viel unterwegs und zeigt Präsenz. Besonders in der Weihnachtszeit fällt das Engagement ins Gewicht, da dann besonders viele Hilfsaktionen anstehen.

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