Wie im Dschungelcamp: Zu Aussagen von Hotelmitarbeiter Markus W. befragt, reagiert Gil Ofarim wortkarg

Wie im Dschungelcamp: Zu Aussagen von Hotelmitarbeiter Markus W. befragt, reagiert Gil Ofarim wortkarg
Wie im Dschungelcamp

Zu Aussagen des Hotelmitarbeiters befragt, reagiert Gil Ofarim wortkarg

von teleschau

11.02.2026, 20:21 Uhr

11. Februar 2026 um 20:21 Uhr

Direkt nach seiner Ankunft am Flughafen wird Gil Ofarim mit den Aussagen des Hotelmitarbeiters Markus W. konfrontiert. Doch der Dschungelkönig reagiert nichtssagend.

  • Im Video oben: Hotelmitarbeiter Markus W. äußert sich erstmals zum Fall Gil Ofarim

Der Dschungelkönig des Jahres 2026 ist wieder auf deutschem Boden. Am Frankfurter Flughafen wird Gil Ofarim (43) von RTL-Moderatorin Sabrina Ilski empfangen. Sie hatte erfahren, dass der 43-Jährige die mediale Berichterstattung rund um seine Show-Teilnahme weitgehend ausblende. Dennoch konfrontiert sie den Musiker mit der Diskussion, die mit seinem Überraschungssieg bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hat.

Ilski spricht Ofarim auf die aktuellen Interview-Aussagen des Hotelmitarbeiters Markus W. an, der 2021 im sogenannten Davidstern-Skandal Opfer von Gil Ofarims Falschbeschuldigung geworden war. W. beklagte in einem Gespräch mit der „Zeit“, Ofarim habe sich im RTL-Dschungelcamp als Opfer inszeniert, „obwohl ich das bin“.

„Deine Reaktion darauf?“, fragt die Moderatorin weiter. Doch Ofarim reagiert so, wie er es während der zweieinhalb Dschungelcamp-Wochen oft gehalten hat: „Ich enthalte mich und sage nichts mehr“, gibt der Sänger zu verstehen. Und weiter: „Ich würde mir wünschen, dass sowohl er als auch ich, wir alle in Ruhe gelassen werden, das wäre großartig.“

Gil Ofarim mit den Dschungelcamp-Moderatoren Jan Köppen und Sonja Zietlow

Gil Ofarim wird zum Dschungel-König gekrönt. RTL

Gil Ofarim über seine Zufunftspläne: „Ich hab‘ echt nichts zu verkaufen“

Ähnliche Wünsche hatte Markus W. im „Zeit“-Interview selbst geäußert. Allerdings nahm er Anstoß an Ofarims im Dschungelcamp getätigten Andeutungen, im Verleumdungsprozess vor dem Landgericht Leipzig sei es zu fragwürdigen Vorgängen bei der Beweisaufnahme gekommen. 

Diese Aussagen habe er „fassungslos“ zur Kenntnis genommen: „Das wirkt für mich sehr befremdlich, es ärgert mich massiv, und ich frage mich auch: Ist es denn nie vorbei?“ Auch stritt er Kenntnis einer von Ofarim genannten Verschwiegenheitserklärung ab: „Er kann über die Vorgänge in der Lobby sprechen. Das Einzige, was er nicht wiederholen darf, ist die Unwahrheit über mich.“

Er „habe Träume und Wünsche“, aber keine „Platte, die morgen rauskommt“, sagte er zu seinen Zukunftsplänen befragt. Sein Dschungelcampsieg sei „nicht geplant“ gewesen. Ofarim: „Es ist amateurhaft, aber ich hab‘ echt nichts zu verkaufen, nichts, gar nichts, ich hab‘ einfach das Ding gemacht.“

Von teleschau

Der Fall Gil Ofarim

Im Jahr 2021 beschuldigte Gil Ofarim öffentlich einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels, ihn aus antisemitischen Gründen abweisend behandelt zu haben. Videoaufnahmen, Zeugenaussagen und Ermittlungen ergaben jedoch keinen Beweis für einen entsprechenden Vorfall, woraufhin die Staatsanwaltschaft gegen Ofarim Anklage wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung erhob. Im Laufe des daraufhin folgenden Strafverfahrens räumte Gil Ofarim im November 2023 vor Gericht ein, dass die Vorwürfe gegen ihn zuträfen. Das Verfahren wurde daraufhin gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt, ohne dass es zu einem Schuldspruch kam. 

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