Karoline Schuch (44) legt großen Wert darauf, ihre beiden Töchter zu starken und selbstbewussten jungen Frauen zu erziehen. Die Schauspielerin hat klare Vorstellungen davon, wie sie ihren Nachwuchs auf das Leben vorbereiten möchte – und das unterscheidet sich deutlich von ihrer eigenen Kindheit. In einem Interview mit Bunte verriet Karoline nun ihre Gedanken zur Erziehung und betonte, wie wichtig es ihr ist, dass ihre Mädchen lernen, für sich selbst einzustehen und im Zweifel auch mal deutlich ihre Meinung zu äußern. „Ich möchte, dass sie für sich selbst einstehen, auch mal in ihre Wutkraft kommen“, erklärte Karoline dem Magazin gegenüber.
Die „Oderbruch“-Darstellerin zog dabei einen Vergleich zu ihrer eigenen Schulzeit und machte deutlich, wie sehr sich die Zeiten verändert haben. „Ich denke oft daran, wie anders meine Schulzeit war, weil Themen wie Männlichkeit und Weiblichkeit eine andere Konnotation hatten, anders bewertet wurden als heute“, so die Schauspielerin. Während sie selbst als Kind eher mit Tränen reagierte, wenn sie sich über etwas geärgert oder falsch behandelt fühlte, bringt sie ihren Töchtern heute eine andere Herangehensweise bei. „Meinen Mädchen bringe ich bei, dass es in solchen Situationen vollkommen okay ist, auf den Tisch zu hauen und zu sagen: Das passt mir nicht!“, verriet Karoline.
Neben der Fähigkeit, auch mal Wut zu zeigen und lautstark die eigene Meinung zu vertreten, ist es der Schauspielerin wichtig, dass ihre Töchter den Wert von Zusammenhalt verstehen. Sie versuche, ihre Mädchen darin zu bestärken, Allianzen zu schmieden, anstatt Dissens zu schaffen, wie sie dem Magazin Bunte berichtete. Karoline, die am 19. Oktober 1981 geboren wurde und mittlerweile eine etablierte Schauspielerin ist, möchte ihren Kindern damit Werte mit auf den Weg geben, die ihr selbst in ihrer Kindheit vielleicht gefehlt haben – eine Erziehung, die auf Selbstbehauptung und gleichzeitig auf Gemeinschaft setzt.
Setzt Karoline Schuch mit ihrem Erziehungsstil das richtige Zeichen?



