Live-Ticker zum Krieg im Iran: Trump schließt Bodentruppen nicht aus!

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Live-Ticker zur Lage in Nahost: Rauchsäulen an der berühmten Palmeninsel

Gut sichtbar auf diesem Satellitenbild von gestern: die Rauchsäule in der Nähe der berühmten Palmeninsel von Dubai

Gut sichtbar auf diesem Satellitenbild von gestern: die Rauchsäule in der Nähe der berühmten palmförmigen von Dubai

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Teheran/Washington – Fällt das Gottesstaat-Regime im Iran bald? Derzeit erhöht die Armee der Mullahs zumindest rhetorisch den Ton. Ein General der Revolutionsgarden drohte: „Jedes Schiff“ auf der Straße von Hormus werde brennen!

Und wie gefährlich wird der Krieg mit Blick auf die Atomanlagen der Mullahs? Die UN-Atomaufsicht teilt am Dienstag mit, die Nuklearanlage in Natanz habe „jüngst leichte Schäden“ erlitten – diese hätten aber keine radiologischen Folgen, heißt: keine erhöhte Strahlung.

Derweil zeigt ein neues Satellitenbild, wie nah die iranische Drohne an der berühmten palmförmigen Insel von Dubai einschlug!

Alle Entwicklungen zur aktuellen Lage im Iran lesen Sie in unserem Live-Ticker.

  • UN-Atomaufsicht: Atom-Anlage wurde beschädigt

    Die UNO-Atomaufsichtsbehörde IAEA teilt mit, dass die iranische Atomanlage in Natanz in der jüngeren Vergangenheit „einige Schäden“ erlitten habe. Dies bleibe jedoch „ohne radiologische Folgen“.

  • Iranischer General droht Schiffen in Straße von Hormus

    Ein General der iranischen Revolutionsgarden hat gedroht, „jedes Schiff“ bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu „verbrennen“. Man werde zudem Ölpipelines angreifen und nicht zulassen, dass „auch nur ein Tropfen Öl die Region verlässt“, erklärte General Sardar Dschabbari im Onlinedienst Telegram.

    Der Ölpreis werde in den kommenden Tagen 200 Dollar erreichen, fügte er hinzu.

    Die Straße von Hormus von oben

    Die Straße von Hormus von oben

  • Schwere Attacken auf Beirut

    Israelischer Luftangriff auf die südlichen Vororte von Beirut!

    Zu sehen: Der Rauch, der daraufhin aufsteigt. Das israelische Militär hatte zuvor neue Evakuierungsanordnungen für Dutzende von Orten im Libanon erlassen und warnte unter anderem die Bewohner zweier südlicher Beiruter Stadtteile, sich von mehreren Gebäuden fernzuhalten, da eine Operation unmittelbar bevorstehe.

    Israel geht im Libanon massiv gegen die radikalislamische (schiitische) Terrorgruppe Hisbollah vor. Sie war von der iranischen Revolutionsgarden gesponsert und ausgebildet worden.

  • Trump: „Zu spät“ für Gespräche

    Am Sonntag sagte Trump, er werde auf Wunsch der iranischen Führung mit ihr „verhandeln“, auch wenn er die US-amerikanisch-israelischen Bombenangriffe fortsetzte und die Iraner dazu aufforderte, das Regime zu stürzen.

    Am Montag teilte die neue Führung der Islamischen Republik, es wolle mit den USA NICHT verhandeln.

    Jetzt behauptet US-Präsident Donald Trump auf seinem sozialen Netzwek „Truth Social“, die Top-Leute der Iran-Regimes wollten reden, es sei nur „zu spät“ dafür. „Ihre Luftabwehr, Marine und Führung ist weg“, schrieb er. „Sie wollen reden. Ich habe gesagt ‚zu spät!’“

  • Bundesregierung setzt Energie-Krisenstab ein

    Die Bundesregierung setzt wegen der Folgen des Nahost-Krieges auf die Energiepreise einen Krisenstab ein.

    „Die bereits während der drohenden Sperrung der Straße von Hormus im letzten Jahr eingesetzte Taskforce wurde erneut einberufen“, teilte das CDU-geführte Wirtschaftsministerium am Dienstag auf Anfrage mit.

    Das Wirtschaftsministerium habe eingeladen, beteiligt seien unter anderem auch die Bundesnetzagentur, der Bundesnachrichtendienst, das Auswärtige Amt sowie das Bundeskanzleramt. „Gleichzeitig stehen wir in Kontakt mit Verbänden und Unternehmen zur Lage.“

    Das Wirtschaftsministerium betonte, über die künftige Preisentwicklung aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus könne nicht spekuliert werden. Sie sei aber abhängig von der Dauer der Sperrung der Handelsroute. An der Versorgungslage habe sich nichts geändert. Alle Lieferungen von Flüssiggas (LNG) erfolgten planmäßig. „Die Speicher werden durch Marktakteure weiter befüllt. Deutschland bezieht kein LNG aus der Region und nur sehr geringe Mengen Öl.“ Allerdings würden rund 19 Prozent der globalen LNG-Exporte aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten über die Straße von Hormus transportiert.

  • Bundesregierung bestellt Iran-Botschafter ein

    Das Auswärtige Amt hat nach iranischen Angriffen auf Israel und andere Staaten der Region den iranischen Botschafter einbestellt. Man habe das iranische Regime „unmissverständlich“ aufgefordert, die Angriffe unverzüglich einzustellen, teilte das Ministerium mit. Zugleich verurteilte das Außenamt die „willkürlichen und unverhältnismäßigen Raketen- und Drohnenangriffe“. Die Einbestellung gilt als scharfes diplomatisches Signal.

  • Rund 8000 Transitpassagiere in Katar gestrandet

    In Katar sitzen nach Angaben des Außenministeriums mehr als 8000 Transitpassagiere fest. Sie würden bis zum Ende der Krise in Hotels untergebracht, sagte ein Sprecher in Doha. Auch Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen seien versorgt worden. Nach seinen Angaben war das gesamte Staatsgebiet Ziel von Angriffen. Am Montag seien zudem iranische Jets in den katarischen Luftraum eingedrungen und abgeschossen worden, die Besatzungen würden gesucht.

  • Iran stoppt Lebensmittelexporte

    Der Iran hat angesichts des Kriegs sämtliche Lebensmittelexporte untersagt. Auch die Ausfuhr von Agrarprodukten sei bis auf Weiteres verboten, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen Regierungsbeschluss. Die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern habe nun Priorität.

  • Oman fängt Drohnen ab

    Der Oman hat nach eigenen Angaben zwei Drohnen in der Provinz Dhofar im Süden des Landes abgefangen. Eine dritte sei nahe dem Hafen von Salalah zerschellt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur. Verletzte habe es nicht gegeben.

  • Angriffe auf Flughafen von Doha abgewehrt

    In Katar sind am vierten Tag des Iran-Krieges Angriffe auf den internationalen Flughafen von Doha abgewehrt worden. Ein Sprecher des katarischen Außenministeriums sprach am Dienstag vor Journalisten von „mehreren Angriffsversuchen“ auf den Flughafen Hamad International. Alle seien vereitelt worden. Der Sprecher fügte an, dass Katar seit Beginn der Angriffe auf sein Land nicht mehr im Kontakt mit dem Iran stehe. Das Golfemirat hatte sich am Wochenende einer Erklärung mehrerer Golfstaaten angeschlossen, in denen sie die Angriffe des Iran als „verräterisch“ bezeichnet und sich eine Antwort auf die „Aggression“ vorbehalten hatten.

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