London (Großbritannien) – Vom Royal zum Mann ohne Titel – und womöglich auch ohne großes Vermögen? Der Absturz von Ex-Prinz Andrew (66) scheint immer tiefer zu gehen. Nachdem der Bruder von König Charles III. (77) alle militärischen Ehren und öffentlichen Aufgaben verloren hat, stellt sich nun eine neue Frage: Wie viel Geld bleibt ihm überhaupt noch zum Leben?
Der gefallene Ex-Royal lebt mittlerweile in Wood Farm, in einem Cottage in abgeschiedener Lage. Zuvor hauste er, als Mitglied der britischen Königsfamilie, in der Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor, mit allen royalen Annehmlichkeiten.
Die Einfahrt von Wood Farm, wo Andrew mittlerweile lebt
Expertin schätzt die Finanzen von Andrew
Auch finanziell könnte es für Andrew enger geworden sein. Royalexpertin Julia Melchior sagt zu „t-online“: „Er hat jetzt mit 66 Jahren das Rentenalter erreicht und bekommt die gesetzliche Rente für seine Dienstjahre bei der Royal Navy.“
Das wären rund 264 Euro in der Woche – damit lässt sich kein Luxusleben finanzieren. Dabei war Andrew in den vergangenen Jahren dafür bekannt, ein ausschweifendes Leben zu führen. Diese Zeiten sind jetzt vorbei.
Eine weitere Geldquelle könnte ein Erbe sein: „Möglicherweise hat er geerbt. Aber darüber ist nichts bekannt. Das wird auch immer wieder kritisiert, dass die Testamente eines jeden Briten einsehbar sind, nicht aber die eines verstorbenen Mitglieds der Königsfamilie“, so die Expertin weiter. Hinzu kommt seine Pension aus seiner Zeit bei der Marine. Laut der Seite „Guardian“ seien das rund 23.000 Euro im Jahr.
Andrews Leben hat eine 180-Grad-Drehung gemacht
Andrew erhielt viele Jahre eine Apanage, also eine finanzielle Zuwendung, die Monarchien an Familienmitglieder des Königshauses auszahlen, meist an nicht-thronfolgende Prinzen oder Prinzessinnen. Sie dient dazu, ihren Lebensunterhalt zu sichern, ohne dass sie Anspruch auf den Thron hatten. Doch: „Seine Apanage aus dem Königshaus wurde vor Jahren eingestellt, als er seine Ämter niederlegte.“
Heißt: Das Leben von Andrew hat eine 180-Grad-Drehung gemacht. Die Expertin: „Es wird für ihn nie wieder so sein, wie es mal war. Er kann nicht mehr unter die Leute gehen. Seine Familie und seine Freunde haben sich von ihm abgewendet, sein schlechtes Image färbt ab. Im britischen Establishment ist er tot.“



