Südamerika: „Schlimm für die Welt – gut für Venezuela“: Nichts ist mehr wie zuvor

Südamerika: „Schlimm für die Welt – gut für Venezuela“: Nichts ist mehr wie zuvor

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Longread Venezuela, delcy rodríguez Foto: Getty Images (2)

Venezuela: „Schlimm für die Welt – gut für Venezuela“

In den Straßen Venezuelas ist die Angst verschwunden. Die Menschen hoffen, dass Donald Trump das Land aus der ökonomischen und politischen Isolation führt. Kann Regime Change funktionieren?Alexander Busch 11.03.2026 – 20:38 Uhr
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Heute bessern Straßenarbeiter auf dem Militärflughafen La Carlota die Bombenkrater in der Landebahn aus. Vor wenigen Wochen sind dort angeblich Flugabwehrbatterien ausgeschaltet worden. Im Zentrum von Caracas ist davon nichts mehr zu sehen. Einzig ein offenbar beschädigter Mi-17-Transporthubschrauber der venezolanischen Luftwaffe steht ein wenig deplatziert herum.

Auch auf dem Militärgelände Fuerte Tiuna ist der Alltag zurückgekehrt. Die Supermärkte für die Soldaten sind gut besucht. Aus den Fenstern der Dutzend Hochhäuser auf dem Gelände hängt Wäsche zum Trocknen auf der Leine.

Dass die Kasernenanlage einer Kleinstadt ähnelt, ist Kalkül. Die Gebäude mit den Soldaten und ihren Familien darin sollten ein menschliches Schutzschild für die dahinterliegenden Bunker der Regime-Elite sein. Genützt hat es nichts: Am 3. Januar wurde das Präsidentenpaar dort festgenommen. 80 Soldaten starben, darunter 32 Mitglieder der kubanischen Leibgarde Maduros. Seitdem ist in Venezuela nichts mehr wie zuvor.

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