Formel 1 in China: Mercedes-Pilot Antonelli sichert sich historische Poleposition

Formel 1 in China: Mercedes-Pilot Antonelli sichert sich historische Poleposition
Kimi Antonelli: Das Gesicht der Zukunft?
Kimi Antonelli: Das Gesicht der Zukunft?

Kimi Antonelli: Das Gesicht der Zukunft?


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Lapeyre Antoine / ABACAPRESS / picture alliance


Als Michael Schumacher am 1. Oktober 2006 den Großen Preis von China gewann und damit das letzte Mal in seiner großen Karriere ein Rennen als Erster absolvierte, war Kimi Antonelli noch nicht einmal zwei Monate alt. Von einer solchen Laufbahn ist der junge Italiener zwar noch weit entfernt, aber zumindest hat er sich schon einmal einen Eintrag in den Geschichtsbüchern gesichert.

Und zwar hat Antonelli einen anderen Deutschen, Sebastian Vettel, als jüngsten Polesitter der Formel 1 abgelöst. Der Mercedes-Pilot drehte im Alter von 19 Jahren, sechs Monaten und 17 Tagen im Qualifying zum Großen Preis von China (Sonntag, 8.00 Uhr MEZ/Sky) die schnellste Runde und landete vor seinem Teamkollegen George Russell. Der Engländer Russell, der diese noch sehr junge Saison bislang dominiert hatte, konnte wegen technischer Probleme erst spät eine Runde absolvieren.

Hinter Antonelli, der sich bereits in Miami 2025 Sprint-Pole gesichert hatte, und Russell fuhren Lewis Hamilton (England) und Charles Leclerc (Monaco) im Ferrari auf die Plätze drei und vier. Der Italiener folgte damit auf Vettel: Der Heppenheimer war in Monza 2008 21 Jahre, zwei Monate und elf Tage alt.

Russell konnte erst spät auf die Strecke, große Probleme beim Schalten hatten ihn gestoppt. Er setzte dann auf Sicherheit, statt ins Risiko zu gehen. Bislang hatte Russell in China in jeder Session vorn gelegen.

Verstappen wird nur Achter

Nico Hülkenberg verpasste im Audi knapp die Top Ten und holte den elften Startplatz. Im Sprint war er wegen technischer Probleme ausgeschieden, Hülkenberg hofft nun im Rennen auf erste WM-Punkte.

Ex-Weltmeister Max Verstappen belegte im Red Bull den enttäuschenden achten Platz. Hinter dem Niederländer folgte der Franzose Isack Hadjar im zweiten Red Bull.

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