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Leseempfehlung: Europa wird für Trumps Krieg doppelt zahlen
Trump hat mit dem Irankrieg einen unheilvollen Kreislauf in Gang gesetzt, sagt mein Kollege Benjamin Bidder. Wieso Europa nun indirekt Putins Krieg gegen die Ukraine und zugleich ihre Verteidigung mitfinanziert, lesen Sie im SPIEGEL-Leitartikel.
Henrike Hartmann
Reporterressort

Keir Starmer sieht »keine Nato-Mission« für die Straße von Hormus
Der britische Premierminister Keir Starmer hat klargestellt, dass die blockierte Straße von Hormus ohne Beteiligung der Nato wieder für die Schifffahrt passierbar gemacht werden soll. »Es wird keine Nato-Mission sein und es war auch nie als eine Nato-Mission vorgesehen«, sagte Starmer in London.
Zuständig sein müsse eine Allianz von Partnern in Europa, am Golf und mit den USA. Großbritannien arbeite mit anderen Ländern daran, einen gemeinsamen Plan zur Öffnung der Meerenge zu entwickeln. »Das ist keine einfache Aufgabe«, sagte Starmer, es würden aber alle nötigen Maßnahmen getroffen, »um uns und unsere Verbündeten zu verteidigen«.
Starmer hatte am Sonntag mit US-Präsident Donald Trump über die Sicherung von Öltransporten beraten. Trump hatte die Nato-Verbündeten zuvor zur Unterstützung aufgerufen.
Dänemark will US-Anfrage zum Schutz der Straße von Hormus prüfen
Dänemark will eine Beteiligung an einer von US-Präsident Donald Trump geforderten Mission zum Schutz der Straße von Hormus nach den Worten von Außenminister Lars Løkke Rasmussen prüfen. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters sowie dänische Medien übereinstimmend. Rasmussen äußerte sich demnach in Brüssel auf dem Weg zu einem Treffen der EU-Außenminister.
Dänemark sei zwar ein kleines Land, aber »eine große Seefahrernation«, wird der Außenminister zitiert. »Wir müssen dieser Frage gegenüber offen bleiben.« Bislang habe man nur Trumps Äußerungen gehört, der Außenminister sprach von einer »vagen Einladung an Europa«. Er freue sich nun darauf, dies mit seinen EU-Amtskollegen zu besprechen.
Wadephul fordert Israel und USA auf, Kriegsziele zu definieren
Bundesaußenminister Johann Wadephul pocht auf mehr Informationen der USA und Israels über den weiteren Verlauf des Krieges gegen Iran. »Wichtig wird zunächst sein, dass die USA und Israel sich dazu verhalten, wann sie die militärischen Ziele ihres Einsatzes als erreicht betrachten. Hier brauchen wir mehr Klarheit«, sagte Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel.
Hierzu erwarte er Antworten. Erst dann könne man in eine nächste Phase gehen, um eine Sicherheitsarchitektur für die gesamte Region zu definieren, auch mit den Anrainerstaaten. Das werde dann auch erfordern, mit Iran ins Gespräch zu kommen, sagte Wadephul.
Israel beginnt neue Angriffswelle in Iran – Explosionen gemeldet
Die israelische Luftwaffe hat auf X mitgeteilt, eine neue Welle »umfangreicher« Angriffe auf Ziele der iranischen Infrastruktur begonnen zu haben. Dabei handele es sich um gleichzeitige Schläge in Teheran, Shiraz, Täbris.
Auch iranische Medien meldeten eine neue Angriffswelle in der Hauptstadt Teheran. Im Osten der Stadt seien nach israelisch-amerikanischen Angriffen Explosionen zu hören gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Das staatliche Fernsehnetzwerk SNN meldete Explosionen an mehreren Orten in der Millionenmetropole.
Israel meldet Zerstörung von Khameneis Regierungsflieger
Israels Militär hat nach eigenen Angaben einen iranischen Regierungsflieger zerstört, der in der Vergangenheit vom getöteten Obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei genutzt worden sein soll. In einem auf Persisch verfassten Beitrag der israelischen Streitkräfte auf X hieß es, damit sei dem iranischen Regime »ein weiteres strategisches Gut entzogen« worden. Das Flugzeug sei für Flüge im In- und Ausland verwendet worden.
Khamenei war am 28. Februar nach iranischen Angaben bei einem israelischen Luftangriff in Teheran getötet worden. Offiziell reiste er seit seiner Ernennung 1989 zum Religionsführer nie ins Ausland, besuchte aber gelegentlich Provinzen. Der Flughafen Mehrabad, Sitz der iranischen Regierungsflotte, wurde in den vergangenen Tagen mehrfach bombardiert.
Der Sohn von Ali Khamenei, Mojtaba Khamenei, ist der Nachfolger seines Vaters. Lesen Sie hier mehr zum neuen geistlichen Oberhaupt Irans.
Behörden: Ein Toter nach Raketeneinschlag in Abu Dhabi
Die örtlichen Behörden teilten mit, dass in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Mensch bei einem Raketeneinschlag gestorben sei. Im Onlinedienst X schrieb das Medienbüro von Abu Dhabi, dass eine Rakete auf ein ziviles Fahrzeug im Gebiet Al Bahyah gefallen sei, und identifizierte das Opfer als Palästinenser.
In der Erklärung wurde nicht angegeben, woher die Rakete stammte, doch Iran hat im Rahmen seiner Vergeltungsmaßnahmen für den amerikanisch-israelischen Luftkrieg Dutzende Raketen und Drohnen auf das Land abgefeuert. Am frühen Morgen hatte die Polizei von Abu Dhabi mitgeteilt, dass Flugabwehrsysteme eine Raketenbedrohung bekämpften, und die Bewohner aufgefordert, sich an einen sicheren Ort zu begeben.
Iran meldet Zerstörung von Schule bei Luftangriff
Bei einem Luftangriff im Zentraliran ist iranischen Angaben zufolge eine Schule zerstört worden. Der Angriff ereignete sich in der Kleinstadt Chomein, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Markasi meldete. Es habe keine Todesopfer gegeben. Mehrere Häuser in der Umgebung seien beschädigt worden.
Bilder mehrerer iranischer Medien zeigten ein völlig zerstörtes Hauptgebäude hinter dem Eingang des Gymnasiums. Welche Luftwaffe für die Bombardierung verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Bei weiteren Angriffen in der Provinz seien fünf Menschen getötet worden.
Flughafen Dubai nimmt Betrieb schrittweise wieder auf
Der Flughafen Dubai hat den Flugverkehr zu ausgewählten Zielen schrittweise wieder aufgenommen. Das teilte die zivile Luftfahrtbehörde des Emirats mit. Passagiere sollten sich bei ihrer Fluggesellschaft über den Status ihres Fluges informieren.
Zuvor war der Betrieb nach einem Brand auf dem Flughafengelände stundenlang beeinträchtigt. Auslöser war nach Angaben der Behörden ein Drohneneinschlag in ein Treibstofflager. Verletzte habe es nicht gegeben, das Feuer sei unter Kontrolle. Die Fluglinie Emirates erklärte, seit 7 Uhr deutscher Zeit (10 Uhr Ortszeit) starteten und landeten wieder erste Maschinen.
Lesetipp: Trumps Jünger halten zu ihm. Doch an den Rändern bröckelt es
Donald Trumps Feldzug gegen Iran ist in der US-Bevölkerung unbeliebt. Viele seiner MAGA-Ultras folgen ihm zwar blind. Doch andere Gefährten kritisieren den Kurs des Präsidenten. Was in den verschiedenen Strömungen unter Trumps Anhängern los ist, lesen Sie hier.
Marc Röhlig
Hauptstadtbüro
Saudi-Arabien will seit Mitternacht 61 Drohnen abgefangen haben
Neben Dubai ist wohl auch Saudi-Arabien Ziel größerer iranischer Angriffe: Die saudi-arabischen Streitkräfte haben seit Montag um Mitternacht nach Angaben aus Riad Dutzende Drohnen abgefangen. Bislang seien insgesamt 61 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden, erklärte das saudi-arabische Verteidigungsministerium im Onlinedienst X. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte derweil auf X mit, seine Luftabwehrsysteme fingen derzeit Raketen und Drohnen aus Iran ab. Zuvor war nach einem Drohnenvorfall der Flugbetrieb am internationalen Flughafen von Dubai eingestellt worden.
Hamas spricht von neun getöteten Polizisten nach israelischem Angriff auf Gaza
Bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen sind nach Hamas-Angaben neun Polizisten getötet worden. Der tödliche Angriff auf ein Polizeifahrzeug habe sich in Al-Suwaida im Zentrum des Palästinensergebiets ereignet, erklärte das von der islamistischen Hamas kontrollierte Innenministerium. Unter den neun Todesopfern befinde sich der Polizeichef des Gebietes.
Die israelische Armee erklärte auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP, die Angaben zu dem Angriff würden derzeit »geprüft«. Trotz einer seit Oktober geltenden Waffenruhe im Gazakrieg gibt es immer wieder Angriffe und Gewalt in dem Palästinensergebiet.
Inzwischen schickt die Nachrichtenagentur Reuters erste Fotos, die Rauch über dem Flughafen von Dubai zeigen – bei einem Drohneneinschlag war dort ein Treibstofflager in Flammen aufgegangen.
Großbritannien sagt Libanon Nothilfe in Millionenhöhe zu
Die britische Regierung stellt dem Libanon mehr als fünf Millionen Pfund (umgerechnet rund 5,8 Millionen Euro) an Nothilfen zur Verfügung. Das teilte Außenministerin Yvette Cooper mit. Sie verurteilte zudem die Angriffe der Hisbollah auf Israel und forderte deren Einstellung. »Die Aktionen dieser verbotenen Terrororganisation – auf Betreiben des iranischen Regimes – ziehen die Menschen im Libanon erneut in einen Konflikt hinein, den sie nicht wollen und der nicht in ihrem Interesse liegt«, sagte Cooper.
Die finanziellen Mittel seien zur Unterstützung der humanitären Arbeit der libanesischen Regierung bestimmt und sollen unter anderem dem Libanesischen Roten Kreuz und Uno-Organisationen zugutekommen.
Flughafen Dubai stellt Betrieb vorübergehend ein
Nachdem bei einem Drohneneinschlag in Dubai ein Treibstofflager des Flughafens in Flammen aufgegangen ist, haben Einsatzkräfte das Feuer inzwischen unter Kontrolle gebracht. Es gab keine Verletzten, wie die Behörden des Emirats bei X erklärten.
Der Flughafen stellte den Betrieb auf Anweisung der Luftfahrtbehörde vorübergehend ein. Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, erklärten die Behörden. Reisende sollten ihre Fluggesellschaften kontaktieren.
Israel startet »groß angelegte« Angriffswelle auf Teheran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben mit einer »groß angelegten« Welle von Angriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran begonnen. Dabei werde die Infrastruktur »des iranischen Terrorregimes in Teheran« ins Visier genommen, teilte die Armee im Onlinedienst Telegram mit.
Iran meldet mehr als 500 Festnahmen im Krieg
Der iranische Sicherheitsapparat hat seit Kriegsbeginn mehr als 500 Menschen festgenommen. Bei etwa der Hälfte habe es sich um »wichtige Fälle« gehandelt, sagte der Kommandeur der iranischen Ordnungskräfte, Ahmad-Resa Radan, in einem Video der Nachrichtenagentur Fars. Dazu gehörten seinen Worten nach auch Personen, die Informationen an den Exilsender Iran International weitergaben. Festgenommen wurden zudem Menschen, die Aufnahmen von bei Angriffen getroffenen Orten anfertigten.
Iran hat im Krieg eine Militärzensur verhängt. Aufnahmen sensibler Anlagen und von Schäden können der Justiz zufolge gegen die staatliche Sicherheit verstoßen. Es drohen harte Strafen.
- So gnadenlos späht Irans Regime die eigene Bevölkerung aus: Die Führung in Teheran hat einen gigantischen Überwachungsapparat erschaffen. SPIEGEL-Recherchen gewähren Einblick in das Spähsystem der Mullahs.
Macron warnt vor »unkontrollierter Eskalation«
Inzwischen hat sich auch Frankreichs Präsident zu dem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen geäußert. »Ich habe ihn aufgefordert, die inakzeptablen Angriffe, die Iran gegen die Länder der Region führt – sei es direkt oder über Stellvertreter wie im Libanon und im Irak –, unverzüglich einzustellen«, schrieb Emmanuel Macron nach einem Telefonat mit Masoud Pezeshkian bei X.
Er warnte Pezeshkian demnach davor, Frankreich ebenfalls ins Visier zu nehmen: Frankreich handele ausschließlich zum Zweck der Verteidigung, um seine Interessen und die der Partner in der Region zu schützen sowie die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten.
Mit Blick auf den Krieg sprach Macron von einer »unkontrollierten Eskalation«, die die gesamte Region in Chaos stürze, mit schwerwiegenden Folgen für heute und die kommenden Jahre. Opfer sei die Zivilbevölkerung – in Iran und überall in der Region.
Irans Präsident spricht mit Macron über Straße von Hormus
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich mit Irans Präsident Masoud Pezeshkian über die Lage in der Straße von Hormus ausgetauscht. Pezeshkian telefonierte mit Macron, wie aus einer iranischen Regierungserklärung hervorgeht. Nähere Details gab es zunächst nicht.
Pezeshkian sprach nach Angaben aus Teheran von einem aufgezwungenen Krieg. Er kritisierte die Haltung »einiger europäischer Länder« und warf ihnen vor, Israel und die USA blind zu unterstützen. Irans Präsident forderte, dass Völkerrecht und Rechtsstaatlichkeit gewahrt werden. Ein weiteres Thema waren den Angaben nach »konsularische Angelegenheiten«. Seit mehreren Monaten bereits gibt es Berichte über einen möglichen Gefangenentausch zwischen Iran und Frankreich.
Israel greift erneut in südlichen Vororten von Beirut an
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele der proiranischen Hisbollah-Miliz in südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut attackiert. Die Angriffe zielten auf »Terrorinfrastruktur der Hisbollah in Beirut« ab, teilte die israelische Armee am Sonntagabend in Onlinediensten mit.
Am Wochenende lieferten sich Israel und Hisbollah im Südlibanon schwere Bodengefechte. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Irans Präsident spricht mit Macron über Straße von Hormus
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich mit Irans Präsident Masoud Pezeshkian über die Lage in der Straße von Hormus ausgetauscht. Pezeshkian telefonierte mit Macron, wie aus einer iranischen Regierungserklärung hervorgeht. Nähere Details gab es zunächst nicht.
Pezeshkian sprach nach Angaben aus Teheran von einem aufgezwungenen Krieg. Er kritisierte die Haltung »einiger europäischer Länder« und warf ihnen vor, Israel und die USA blind zu unterstützen. Irans Präsident forderte, dass Völkerrecht und Rechtsstaatlichkeit gewahrt werden. Ein weiteres Thema waren den Angaben nach »konsularische Angelegenheiten«. Seit mehreren Monaten bereits gibt es Berichte über einen möglichen Gefangenentausch zwischen Iran und Frankreich.
Iranischer Botschafter in Saudi-Arabien: Beziehungen zu Golfstaaten müssen überprüft werden
Angesichts des Kriegs will Iran offenbar seine Beziehungen zu den arabischen Golfstaaten überdenken. Das geht zumindest aus Äußerungen des iranischen Botschafters in Saudi-Arabien, Aliresa Enajati, hervor.
»Das ist eine berechtigte Frage, und die Antwort mag einfach sein. Wir sind Nachbarn und können nicht ohneeinander auskommen; wir werden eine ernsthafte Überprüfung benötigen«, sagte Enajati der Nachrichtenagentur Reuters: »Was die Region in den vergangenen fünf Jahrzehnten erlebt hat, ist das Ergebnis eines ausgrenzenden Ansatzes und einer übermäßigen Abhängigkeit von externen Mächten«. Er plädiert für eine engere Zusammenarbeit in der Golfregion.
»Wall Street Journal«: Trump will Geleitschutz für Schiffe in der Straße von Hormus präsentieren
Öltanker liegen an der Straße von Hormus und warten darauf, ihre Ladung in die Welt zu bringen. Iran blockiert die Straße, aber US-Präsident Donald Trump wirbt für eine Koalition, die Schiffe sicher durch die Meerenge geleitet. Schon in den kommenden Tag will Trump verkünden, wer zu dieser Koalition gehört. So berichtet es zumindest das »Wall Street Journal« unter Berufung auf US-Beamte. Diskutiert werde aber noch, ob diese Operation erst im Falle eines Waffenstillstandes beginnen solle.
Das Weiße Haus äußert sich bislang nicht offiziell zu dem Bericht. Öffentlich hat auch noch kein Land verkündet, sich an der Operation beteiligen zu wollen.
Iran will seit Kriegsbeginn 700 ballistische Raketen abgefeuert haben
Irans Luftstreitkräfte haben eigenen Angaben zufolge seit Kriegsbeginn 700 Raketen auf Ziele in Israel und US-Stützpunkte der Golfregion gefeuert. Daneben seien rund 3600 Kampfdrohnen für den Kamikazeeinsatz gestartet worden, berichten die iranischen Onlineportale »Tabnak« und »Avash« unter Berufung auf einen Militärsprecher der Revolutionswächter.
General Ali Mohammed Naini, Sprecher der Revolutionswächter, hatte dem iranischen Staatsfernsehen am Sonntag ein Interview gegeben. Auch die Nachrichtenagentur Fars, die der Elitestreitmacht nahesteht, zitierte daraus. Naini sagte demnach, dass viele der abgefeuerten Raketen aus alten Beständen stammten. Viele der ballistischen Raketen aus neuer Produktion seien noch nicht zum Einsatz gekommen, meinte der Sprecher.
Israel hat noch »Tausende Ziele« in Iran, der Sturz der Regierung zählt aber nicht dazu
Zählt der Sturz der iranischen Regierung zu den Kriegszielen? US-Präsident Donald Trump sprach das so aus, Israel vertritt aber eine andere Position. Das israelische Militär habe nicht das Ziel, die Regierung in Iran zu »stürzen«, sagte Brigadegeneral Effie Defrin, Sprecher des israelischen Militärs, laut »New York Times« bei einem Pressebriefing. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte zuvor erklärt, der Sturz der iranischen Regierung hänge vom iranischen Volk ab.
Israel hat dafür nach Angaben des Militärs noch »Tausende« weitere Ziele in Iran. »Wir haben einen präzisen Plan«, sagte Militärsprecher Defrin in einer Fernsehansprache. »Wir haben immer noch Tausende Ziele in Iran und identifizieren jeden Tag neue Ziele.« Die iranische Führung sei »geschwächt und wir werden sie noch weiter schwächen«, sagte Defrin.
Liebe Leserinnen und Leser, die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und seine Nachbarn fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was am Sonntag geschah, können Sie hier nachlesen.
Mit Material der Agenturen





