Iran-Krieg: Vereinigte Arabische Emirate schließen Luftraum
Mittlerer Osten: Rauch steigt am 13. März 2026 über Dubai auf. Foto: AFP
Südkorea: Bislang keine Anfrage für Truppenentsendung in Straße von Hormus
Südkorea hat nach eigenen Angaben bislang keine formelle Anfrage zur Entsendung von Truppen oder Marineschiffen in die Straße von Hormus erhalten. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Seoul mit.
Vereinigte Arabische Emirate schließen Luftraum
Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihren Luftraum geschlossen. Die Generalbehörde für zivile Luftfahrt teilte am Dienstag mit, die Entscheidung sei „eine außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahme, um die Sicherheit von Flügen und Flugbesatzungen zu gewährleisten und das Hoheitsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate zu schützen“. Die Dauer der Schließung war zunächst unklar. Das Militär erklärte, man reagiere auf „eingehende Raketen- und Drohnenbedrohungen aus dem Iran“.
Die Maßnahme erfolgte nach einem iranischen Drohnenangriff am Montag, bei dem ein Treibstofftank am Dubai International Airport in Brand gesetzt wurde – dem weltweit verkehrsreichsten Flughafen für internationale Flüge.
Demokrat Schumer: Trump bei Iran-Strategie „am Rudern“
Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, hat die Iran-Strategie von US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Er nahm Bezug auf die Behauptung Trumps, er habe die ganze Zeit gewusst, dass der Iran im Kriegsfall die Straße von Hormus blockieren könne. „Nun, wenn das stimmt, dann hat er eine schreckliche Arbeit bei der Vorausplanung geleistet, um zu verhindern, dass sie als Waffe eingesetzt wird“, sagte der Senator aus New York in einer Rede im Senat. Trump mache „weiterhin einen schrecklichen Job dabei, den Schaden einzudämmen, der jetzt entsteht“. Der Präsident sei „am Rudern“.
Der Iran blockiert die Straße von Hormus seit Beginn der US-israelischen Angriffe. Durch die Meerenge wird etwa ein Fünftel des weltweit geförderten Öls verschifft, weshalb die Rohölpreise stark angestiegen sind. Die iranische Revolutionsgarde hatte zuvor erklärt, dass nicht „ein einziger Liter Öl“ den Persischen Golf verlassen werde.
Chuck Schumer: Trump mache „weiterhin einen schrecklichen Job dabei, den Schaden einzudämmen, der jetzt entsteht“ Jose Luis Magana/ AP
Angriff auf afghanische Klinik: Zahl der Toten auf 400 gestiegen
Die Zahl der Toten nach einem Angriff auf eine Klinik in Afghanistan ist afghanischen Angaben zufolge auf 400 gestiegen. Weitere 250 Menschen seien verletzt worden, teilte der stellvertretende Sprecher der Taliban-Regierung, Hamdullah Fitrat, in der Nacht auf Dienstag auf X mit.
Afghanistan macht das pakistanische Militär für den Angriff auf das Krankenhaus für Suchtkranke verantwortlich. Die Klinik in der Hauptstadt Kabul sei zu großen Teilen zerstört worden, teilte Fitrat weiter mit. Rettungsteams versuchten, das Feuer im Gebäude unter Kontrolle zu bringen und die Leichen der Opfer zu bergen.
Pakistan hatte zuvor bestritten, ein Krankenhaus getroffen zu haben, und erklärt, dass sein Angriff in Kabul sowie weitere Angriffe im Osten Afghanistans am Montag keine zivilen Einrichtungen getroffen hätten.
Trump verschiebt Gipfeltreffen mit Xi – Begründung Iran-Krieg
US-Präsident Donald Trump verschiebt kurzfristig sein für Ende März geplantes Gipfeltreffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping. Er habe um einen Aufschub von rund einem Monat gebeten, da er wegen des Iran-Krieges in den USA bleiben müsse, sagte Trump, der auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist, am Montag vor Reportern in Washington. Eigentlich war der Besuch vom 31. März bis zum 2. April geplant. Finanzminister Scott Bessent hatte bereits gesagt, eine mögliche Verschiebung habe nichts mit der Haltung Pekings zur Straße von Hormus zu tun. Trump hat China gedrängt, bei der Öffnung der für die weltweite Ölversorgung wichtigen Meerenge zu helfen, die der Iran weitgehend blockiert. Am Sonntag hatte Trump durchblicken lassen, dass er den Gipfel andernfalls verschieben könnte.
Deutschland und weitere Länder warnen vor Bodenoffensive im Libanon
Mehrere Staaten, darunter Deutschland, haben Israel davor gewarnt, im Konflikt mit der proiranischen Hisbollah-Miliz eine großangelegte Bodenoffensive im Libanon zu starten. „Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen“, teilten die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Kanadas und des Vereinigten Königreichs in einer Erklärung mit. „Dies gilt es abzuwenden. Die humanitäre Lage in Libanon einschließlich der anhaltenden Massenvertreibung ist bereits äußerst alarmierend.“
Die Staats- und Regierungschefs
die Entscheidung der Hisbollah, sich Irans Angriffen auf Israel anzuschließen. „Die Angriffe der Hisbollah auf Israel und ihre gezielten Angriffe auf die Zivilbevölkerung müssen aufhören, die Hisbollah muss ihre Waffen niederlegen.“
Man sei zutiefst besorgt über die eskalierende Gewalt im Libanon und rufe Israel und den Libanon zu konstruktiven Bemühungen um eine nachhaltige politische Lösung auf, hieß es in der Erklärung weiter. „Wir stehen solidarisch an der Seite der Regierung und Bevölkerung Libanons, die gegen ihren Willen in den Konflikt hineingezogen wurden.“
Irans Außenminister dementiert Kontakt mit US-Sondergesandten
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat Berichte über Kontakte zum US-Sondergesandten Steve Witkoff zurückgewiesen. Araghtschi erklärte auf X: „Mein letzter Kontakt mit Herrn Witkoff fand statt, bevor sein Arbeitgeber (US-Präsident Donald Trump) beschloss, die diplomatischen Bemühungen durch einen weiteren illegalen Militärschlag gegen den Iran zunichte zu machen.“ Die nun kursierenden Behauptungen seien darauf angelegt, Ölmarktakteure und die Öffentlichkeit zu täuschen.
Zuvor hatte das Portal „Axios“ unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sei. Araghtschi soll demnach Textnachrichten geschickt haben, in denen es um Wege zur Beendigung des Kriegs ging.
Iran warnt USA vor weiterem Angriff auf Ölinsel Charg
Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, droht den USA für den Fall weiterer Angriffe auf die Ölinsel Charg mit Vergeltung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim sagte er, dass der Iran sämtliche Öl‑ und Gasanlagen von Staaten zerstören werde, die an möglichen Angriffen beteiligt seien.
Am Samstag hatte das US‑Militär nach Angaben des Regionalkommandos Centcom rund 90 Ziele auf der für den iranischen Ölexport zentralen Insel bombardiert. US‑Präsident Donald Trump warnte zudem, jede Behinderung der Schifffahrt in der Straße von Hormus werde seine bisherige Zurückhaltung gegenüber der iranischen Ölinfrastruktur auf der Insel beenden.
Israel würde laut Trump niemals Atomwaffen gegen Iran einsetzen
Israel ist seit langem als regionale Atommacht bekannt – hat den Besitz von Nuklearwaffen aber nie offiziell zugegeben. Nun hat US-Präsident Donald Trump auf eine Reporterfrage eine Antwort gegeben, die aufhorchen lässt. Könnte Israel den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung ziehen? „Israel würde so etwas niemals tun“, sagte Trump in Washington auf eine Frage eines Journalisten.
Der hatte den Präsidenten mit einer Äußerung von Trumps KI-Beauftragten David Sacks konfrontiert. Sacks hatte in einem Podcast vor dem Szenario gewarnt, dass Israel im Krieg erheblich zerstört werden könnte. Zudem sagte Sacks: „Man muss befürchten, dass Israel den Krieg eskalieren lässt, indem es den Einsatz einer Atomwaffe in Erwägung zieht.“ Der Reporter fragte Trump, ob Sacks diese Einschätzung mit ihm geteilt habe. Daraufhin gab Trump seine Antwort.
USA: Bislang rund 200 unserer Soldaten bei Iran-Einsatz verletzt
Die Zahl der im Krieg gegen den Iran verwundeten US-Soldaten ist auf etwa 200 gestiegen, teilt das US-Militär mit. Der Großteil habe leichte Verletzungen erlitten, heißt es in einer Mitteilung des US-Zentralkommandos. 180 der Verwundeten hätten bereits wieder ihren Dienst aufgenommen. Den Tod von elf Soldaten hatten die USA bereits am Freitag gemeldet.
Angaben zu Verlusten der israelischen Streitkräfte liegen zunächst nicht vor. Über die Zahl der Opfer auf iranischer Seite gibt es lediglich grobe Schätzungen. In Medienberichten war zuletzt von rund 2000 Toten die Rede gewesen, darunter Zivilisten. Präsident Donald Trump hatte am Montag erklärt, die USA hätten seit Kriegsbeginn mehr als 7000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Dazu kommen Angriffe des israelischen Militärs.
Irans Parlamentssprecher: Sind auf langen Krieg vorbereitet
Der Iran sieht sich nach Angaben von Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf auf einen langen Krieg vorbereitet. Ghalibaf sagte der arabischen Tageszeitung „al-Arabi al-Dschadid“, aus Erfahrung früherer Kriege seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden. „Wir verfügen über ausreichende Bestände an Raketen und Drohnen, und da diese Technologie im Inland entwickelt wurde, sind wir in der Lage, sie mit höherer Geschwindigkeit und zu wesentlich geringeren Kosten zu produzieren als der Feind seine Abfangraketen“, sagte Ghalibaf.
Ein Waffenstillstand müsse garantieren, dass der Krieg nicht wieder aufflamme, so der Parlamentssprecher. Der Iran werde weiterkämpfen, „bis der Feind seine Aggression bereut“ und stabile politische und sicherheitspolitische Bedingungen geschaffen seien.
Brand nach mutmaßlichem Drohnenangriff in Bagdad
In einem Hotel in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen ein Feuer ausgebrochen, nachdem eine Drohne die oberen Stockwerke des Gebäudes angegriffen haben soll. In dem betroffenen Al-Rashid-Hotel werden oft ausländische Gäste und Vertreter ausländischer Missionen untergebracht. Videos in sozialen Medien zeigten Flammen und dichten Rauch, die aus dem 18-stöckigen Gebäude des Hotels aufstiegen. Zunächst war nicht klar, wer für den mutmaßlichen Drohnenangriff verantwortlich war.
Das Innenministerium erklärte, ein Geschoss sei auf dem Dach des Hotels eingeschlagen, und die Zivilschutzteams hätten die Situation „sofort und professionell unter Kontrolle gebracht“. Es habe weder Verletzte noch Sachschaden gegeben, so das Ministerium.
Deutschland und vier Partner warnen vor Bodenoffensive im Libanon
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada warnen vor einer großangelegten israelischen Bodenoffensive im Libanon. Ein solcher Schritt hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der fünf Staaten.
Die Offensive müsse daher abgewendet werden. Die humanitäre Lage sei schon jetzt alarmierend. Zudem unterstützen die Länder die Bemühungen der libanesischen Regierung, die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz zu entwaffnen.
Militär: Israel weitet Einsatz am Boden im Libanon aus
Ein israelischer Militärsprecher hat angekündigt, den Einsatz von Bodentruppen im Süden des Libanon auszuweiten. Die Armee mobilisiere weitere Reservisten, sagte Sprecher Effie Defrin. Gegenwärtig seien bereits mehr als 100.000 Reservesoldaten an allen Fronten im Einsatz.
Nach Vereinbarung einer Waffenruhe nach einem einjährigen Krieg mit der libanesischen Hisbollah-Miliz im November 2024 hatte die israelische Armee sich zunächst zurückgezogen. In fünf Posten im Südlibanon blieben jedoch weiterhin Truppen stationiert. Nach Beginn der Raketenangriffe der Hisbollah nach Beginn des Iran-Kriegs habe Israel weitere 15 Positionen im Südlibanon eingenommen, sagte Defrin.
„Wir haben im Norden die Truppen verstärkt und werden den Einsatz in den kommenden Tagen vertiefen“, sagte er. Israels Armee hatte eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen bereits „begrenzte und gezielte Bodeneinsätze“ im Süden des Nachbarlands Libanon begonnen. Ziel seien aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz. Ziel sei es, die Einwohner des Nordens vor den Hisbollah-Angriffen zu schützen.
Araghtschi habe Textnachrichten an Witkoff geschickt, in denen es um ein Ende des Krieges gehe. US-Präsident Donald Trump hatte kurz zuvor gesagt, die USA wüssten nicht, wer derzeit im Iran das Sagen habe. „Wir haben Leute, die verhandeln wollen. Wir haben keine Ahnung, wer sie sind“, hatte er erklärt.
Reuters hatte am Samstag unter Berufung auf Insider berichtet, der Oman habe mehrfach versucht, einen Kommunikationskanal zwischen den USA und dem Iran zu eröffnen. Das Weiße Haus habe aber deutlich gemacht, dass es daran derzeit kein Interesse habe.
Raketentrümmer fallen auf heilige Stätten in Jerusalem
In der Jerusalemer Altstadt gehen Trümmerteile iranischer Raketen und israelischer Abfangsysteme nieder. Betroffen ist nach Polizeiangaben auch die Umgebung der Grabeskirche, die Christen als Stätte der Kreuzigung und des Grabes Jesu betrachten. Auch auf dem Tempelberg, der Juden und Muslimen als heiliger Ort gilt, werden Fragmente gefunden. Fotos der Polizei zeigen ein großes Metallteil auf einem Dach nahe der Kirche und Trümmer auf dem Platz vor dem Felsendom. Berichte über Verletzte oder größere Schäden liegen nicht vor.
Abu Dhabi: Feuer auf Ölfeld nach Drohnenangriff
Auf dem Öl- und Erdgasfeld Schah in Abu Dhabi ist nach offiziellen Angaben ein Feuer ausgebrochen. Ursache sei ein Drohnenangriff, teilt das Medienamt des Emirats mit. Berichte über Verletzte liegen zunächst nicht vor. Das Feld gehört zu den weltweit größten seiner Art und liegt 180 Kilometer südwestlich von Abu Dhabi.
Militär: 200 US-Soldaten seit Beginn des Iran-Kriegs verletzt
Die Zahl der seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran verletzten US-Soldatinnen und Soldaten ist weiter gestiegen. Tim Hawkins, Sprecher des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos (Centcom), sagte der Nachrichtenagentur AP am Montag, bislang seien etwa 200 Angehörige des US-Militärs verletzt worden. Jedoch seien mehr als 180 von ihnen bereits in den Dienst zurückgekehrt. Zehn Militärangehörige würden als schwer verletzt eingestuft.
Centcom hat nicht aufgeführt, wann oder wo die Soldaten verletzt wurden. Angaben zur Art ihrer Verletzungen hat das Regionalkommando ebenfalls nicht gemacht. Seit der jüngste Krieg im Nahen Osten begann, sind nach offiziellen Angaben mindestens 13 US-Soldatinnen und Soldaten gefallen. Zuletzt hatte das US-Verteidigungsministerium am vergangenen Dienstag eine Zahl von 140 Verletzten genannt, darunter acht, die schwer verletzt worden seien.
UN-Mission im Libanon meldet israelischen Truppenaufbau im Süden
Die UN-Friedenstruppe im Libanon sieht eindeutige Hinweise auf einen israelischen Truppenaufbau im Süden des Landes. Unifil-Sprecherin Kandice Ardiel sagte, dies sei an mindestens sechs Orten auf libanesischem Territorium in der Nähe der sogenannten Blauen Linie „offensichtlich“. Die Blaue Linie ist eine von den Vereinten Nationen gezogene Demarkationslinie zwischen Israel und dem Libanon.
Unifil-Angehörige beobachteten laut Ardiel auch Zusammenstöße rund um die Dörfer Odaisse und Chiam in der Region. In einigen Fällen seien israelische Einheiten mindestens fünf Kilometer weit auf libanesisches Territorium vorgedrungen, obwohl es dort keine dauerhaften israelischen Stellungen gebe.
Das israelische Militär hat mitgeteilt, es versuche, mit zusätzlichen Kräften die Schiitenmiliz Hisbollah von der Grenze zurückzudrängen. Einsatzzahlen hat das Militär nicht geliefert. Ardiel betonte, dass Angehörige der UN-Mission wegen der aktuellen Kämpfe nicht in der Lage seien, sich vor Ort zu bewegen oder die Lage umfassend zu überwachen.
Zwei indische Gastanker passieren Straße von Hormus
Der Iran hat zwei unter indischer Flagge fahrenden Flüssiggastankern die sichere Fahrt durch die Straße von Hormus gewährt. Die beiden Schiffe der Staatsreederei Shipping Corporation of India (SCI) hätten die Meerenge unter Aufsicht der indischen Marine passiert, wie die Zeitung „The Times of India“ berichtete. Ein in die Region entsandtes Schiff der Marine beobachte vor der Küste Omans die Situation weiterer Handelsschiffe, die Indien als Ziel hätten. Der indische Außenminister Subramanyam Jaishankar führte die sichere Durchfahrt der Tanker auf diplomatische Bemühungen zurück.
Der Tanker „Shivalik“ erreichte inzwischen den Hafen Mundra an der indischen Westküste, wie der Sender NDTV und andere indische Medien berichteten. Der LPG-Tanker „Nanda Devi“ werde am Dienstag erwartet. Zudem sei der Öltanker „Jag Laadgi“, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten beladen worden sei, auf dem Weg nach Indien.
Regierung: Mehr als eine Million Vertriebene im Libanon
Die israelischen Angriffe im Libanon haben nach Angaben der Regierung in Beirut mehr als eine Million Menschen – das ist etwa ein Fünftel der Bevölkerung – zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Betroffen seien vor allem die Menschen aus weiten Teilen des Südlibanons und aus den südlichen Vororten der Hauptstadt, teilte die Regierung am Montag mit. Rund 850 Menschen seien bei den Angriffen getötet worden.
Die Hisbollah hatte sich kurz nach Beginn der israelischen Angriffe auf den Iran an die Seite Teherans gestellt und beschießt Israel seit Anfang März nach einer längeren, aber brüchigen Waffenruhe mit Raketen. Israel reagiert mit heftigen Gegenangriffen.
Trump zweifelt an, ob Regierungsführer Chamenei noch am Leben ist
US-Präsident Donald Trump sagt, es sei unklar, ob das geistliche Oberhaupt des Irans, Modschtaba Chamenei, noch am Leben ist. Einige Leute sagten, Chamenei sei tot, andere sagten, er sei schwer verletzt. Trump fügt hinzu, man wisse zudem nicht, wer gegenwärtig für den Iran spreche.
Frankreich laut Trump bereit zur Hilfe in Hormus
US-Präsident Donald Trump zufolge ist Frankreich offenbar bereit, bei der Öffnung der Straße von Hormus zu helfen. Er habe am Sonntag mit seinem Amtskollegen Emmanuel Macron gesprochen, sagt Trump. US-Außenminister Marco Rubio werde die Namen der Länder bekanntgeben, die bei dem Einsatz helfen wollten. Ob Trumps Darstellung den Tatsachen entspricht, blieb zunächst offen.
EU-Außenbeauftragte: Keine Ausweitung von Marinemission auf Hormus
Die EU-Außenminister haben nach Angaben der Außenbeauftragten Kaja Kallas derzeit kein Interesse an einer Ausweitung des Mandats der Marinemission „Aspides“ auf die Straße von Hormus. Es gebe zwar den klaren Wunsch, den Einsatz zu stärken, sagt Kallas nach einem Treffen in Brüssel. Für eine Änderung des Mandats fehle jedoch momentan die Bereitschaft. Bislang konzentriert sich die Mission vor allem auf das Rote Meer.
Von der Leyen: EU-Maßnahmen bei Energie nur vorübergehend
Die Reaktion Europas auf die Preisanstiege bei Öl und Erdgas darf EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zufolge nur von kurzer Dauer sein. „Es ist wichtig, dass kurzfristige Maßnahmen die Dekarbonisierung des Energiesystems nicht verzögern, die Nachfrage nach Öl und Gas nicht erhöhen, zeitlich begrenzt und gezielt sind sowie die fiskalischen Kosten minimieren“, heißt es in einem Schreiben von der Leyens.
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